Feuerwehren bei Brandeinsatz in Rommersheim

Feuerwehreinsatz : Dachstuhl brennt in Rommersheim

Der Dachstuhl eines Wohnhauses in Rommersheim (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist am Freitag in Brand geraten. Die beiden Bewohner gelangten unverletzt ins Freie, die Feuerwehren brachten die Flammen unter Kontrolle.

Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Bei Temperaturen von minus drei Grad Celsius und teils kräftigem Schneefall haben die Rettungskräfte am Freitag den Brand in einem Wohnhaus in Rommersheim bekämpft.

Das Feuer hatte ein Nachbar des Hauses in der Hauptstraße gegen Mittag bemerkt: Er informierte die beiden Hausbesitzer, das Ehepaar alarmierte dann die Feuerwehr und rettete sich unverletzt nach draußen.

Foto: Fritz-Peter Linden

Das Feuer hatte sich, ersten Angaben der Polizei Prüm zufolge, wahrscheinlich im Kamin des Hauses entwickelt und von dort weiter in den Dachstuhl und die Isolierung gefressen. Die Wehren aus Rommersheim, Wallersheim, Schönecken, Prüm und Niederprüm eilten zum Unglücksort und begannen damit, das Feuer von innen und von außen zu löschen. So verhinderten sie ein Übergreifen auf das Erdgeschoss und benachbarte Gebäude.

Foto: Fritz-Peter Linden

Das Problem: Unter dem Dach war nicht zu erkennen, bis wohin sich die Brandnester bereits ausgebreitet hatten. Außerdem, sagte Kreisfeuerwehr-Inspekteur Jürgen Larisch, produzierte die Solaralage auf dem Dach des Hauses weiterhin Strom, sie konnte nicht abgeschaltet werden: „Es gibt keine Möglichkeit, die Stromerzeugung von Solaranlagen zu unterbrechen“, sagte Larisch. Dadurch könne von der elektrischen Spannung eine Gefahr für die Einsatzkräfte ausgehen – das größere Problem sei jedoch gewesen, dass die Wehrleute nicht unter die Solarmodule gelangen konnten, um dort eventuelle Brandherde zu bekämpfen. Schließlich wurde der Strom für das ganze Anwesen von einem Mitarbeiter der Westnetz AG von außen abgestellt, so dass keine weiteren Gefahren durch mögliche Kurzschlüsse im Stromnetz entstehen konnten.

Foto: Fritz-Peter Linden
Foto: Fritz-Peter Linden

Dennoch ging der Einsatz gut aus: Um 14.30 Uhr gaben die Einsatzkräfte durch: Feuer gelöscht. Da waren bereits die Dachdecker dabei, alles vorläufig wieder abzudichten. Das Haus ist noch bewohnbar. Den Sachschaden bezifferte die Polizei am Freitagabend mit mehr als 50.000 Euro. Im Einsatz neben den Wehren waren außerdem Polizei und DRK Prüm.

(fpl)
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