Fit für den Notfall

DALEIDEN. (red) 15 Schüler der Hauptschule Daleiden haben im Beisein der Rektorin Ulrike Schmitt-Scholz, der Lehrerin Beate Bormann und dem pädagogischen Leiter des Bitburg-Prümer Roten Kreuzes, Rainer Hoffmann, ihre Sanitäterbescheinigung erhalten.

Mit dieser umfangreichen Ausbildung sind die Daleidener Schulsanitäter nunmehr fit für den Schulsanitätsdienst, so Hoffmann bei der Überreichung der Teilnahmebescheinigungen. Schulleiterin Ulrike Schmitt-Scholz ist stolz auf ihre Schulsanitäter. Die Hauptschule Daleiden ist eine von sechs Schulen im Kreis, an der gut ausgebildete Sanitäter für die Sicherheit rund um die Erste Hilfe sorgen. Neben Sach- und Fachkompetenz erwerben die Schulsanitäter auch ein gewisses Maß an Sozial- und Persönlichkeitskompetenz. Sie übernehmen soziale Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. "An der Daleidener Hauptschule lernt sich jetzt sicherer", so Hoffmann abschließend. Hintergrund: Das Deutsche Rote Kreuz hat vor rund vier Jahren das Aufgabenfeld Schulsanitätsdienst im Landkreis Bitburg-Prüm eingeführt. Dies vor dem Hintergrund des zunehmenden Unfallgeschehens im schulischen Bereich; jährlich ereignen sich hier rund 1,4 Millionen Unfälle mit Schülern. Zur Zeit sind in den Hauptschulen Mettendorf, Daleiden und Speicher, der Edith-Stein-Hauptschule und der St. Matthias Hauptschule Bitburg und der Realschule Neuerburg aktive Schulsanitätsdienstgruppen mit über 130 aktiven Schulsanitätern. Die Schulsanitätsdienstgruppen stellen die ersthelferische Versorgung bei Schulunfällen bei allen Schulveranstaltungen, in Pausen, bei Wandertagen oder Sportfesten sicher und fördern das Gefahrenbewusstsein in der Schule, um mögliche Gefahren zu erkennen und gefährliche Situationen zu vermeiden (Unfallverhütung).

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