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Fleißige Mitglieder im Mehrfacheinsatz

Fleißige Mitglieder im Mehrfacheinsatz

Die Mitglieder des Eifelvereins Bleialf haben in den vergangenen Tagen einige Restaurierungen vorgenommen. Sie kümmerten sich um den historischen Tranchotstein auf der Schneifel und die Brücke über den Alfbach.

Bleialf. "Der Eifelverein Bleialf-Schneifel kümmert sich nicht nur ums Wandern", sagt der Vorsitzende Peter Berens.
Auch Natur- und Denkmalschutz, Landschafts- und Kulturpflege gehören neben der Jugendarbeit zu den Zielen der Ortsgruppe.
Jetzt befasste sich der Verein mit der maroden und unleserlich gewordenen Informationstafel am sogenannten Tranchotstein auf dem Schwarzen Mann: Die Mitglieder erneuerten das Schild, Wanderwart Georg Hahn stellte inzwischen die holzgerahmte Tafel neu auf.
Der Stein ist benannt nach dem französischen Oberst Jean Joseph Tranchot. Nachdem die linksrheinischen Gebiete an Frankreich gefallen waren, hatte Napoleon Bonaparte den Oberst damit beauftragt, die Gebiete kartografisch zu erfassen. So entstanden in der Zeit von 1801 bis 1814 die ersten dieser Karten. Nach 1815 setzten die Preußen die Erfassung fort.
Wie die Tafel des Eifelvereins darlegt, entstanden die Karten auf Basis eines Netzes von 59 in Lage und Höhe bestimmten Punkten.
Einer davon ist der Punkt Kerschtgesroth auf der Schneifel, 698 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Dort befindet sich auch der Tranchotstein.
Schäden durch Hochwasser


Die Vereinsmitglieder haben außerdem die Hubertbrücke erneuert: Diese Brücke führt über den Alfbach, sie befindet sich auf dem örtlichen Wanderweg von der Bleialfer Mühle unterhalb der Eisheld in das Naturschutzgebiet Alftal und in Richtung Großlangenfeld. Sie wurde in den 1970er Jahren von Hubert Hoffmann aus Bleialf errichtet.
Die Hochwasser der Alf und die Verwitterung machten jetzt einen Neubau notwendig. Die Arbeiten wurden von den Mitgliedern Willi Bach und Heinz Eichten vorgenommen. red/fpl