Flink muss man schon sein

Es braucht wenig, um Buchweizen-Knödel zu machen. Aber man kann das einfache Gericht gut aufpeppen.

Flink muss man schon sein
Foto: klaus kimmling (e_bit )
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Meckel (red) In der Küche von Thomas Herrig werden Buchweizen-Knödel gemacht. Los geht's!

Die Zutaten
(2 Portionen): 200 Gramm Mehl, 1/2 Liter Wasser (oder Hühner-/Fleischbrühe), Salz, Pfeffer Butter, Speck, Zwiebeln, Kräuter (zum Beispiel Thymian, Rosmarin, Basilikum, Wacholder, Lorbeer) nach Bedarf.
Wasser mit Salz oder Fleischbrühe einmal aufkochen, Hitze reduzieren, Mehl auf einen Schwung hineingeben und flink rühren, bis die Masse klumpig wird und ein Kloß entsteht.
Mit zwei Löffeln oder einem Eisportionierer aus dem Teig kleine, längliche Klöße formen und auf einen Teller legen.
So, jetzt wäre das Arme-Leute-Essen von früher fast fertig. "Dazu gab es damals nur noch warme Milch", sagt Thomas Herrig. Damit könne man heute aber niemanden mehr begeistern. Stimmt wohl. Also weiter!
Speck, Zwiebeln und Kräuter kleinhacken.
Anschließend in einer (am besten gusseisernen) Pfanne anschwitzen. Zuerst Speck hineingeben, dann Zwiebeln, ganz zuletzt Kräuter, evtl. Pfeffer und ein großes Stück Butter zugeben. "Die Kräuter nehmen die Bitternote vom Buchweizen ein wenig weg", erläutert Herrig.
Nun die Knödel in die Pfanne geben, kurz zusammen mit der Specksoße braten und je nach Wunsch Salat dazu und fertig!

Weitere Tipps fürs Anrichten: Knödel können - je nach Sasion - gut mit Spargel, Pfifferlingen mit Crème fraîche oder anderem frischen Gemüse serviert werden. Auch mit süßen Begleitern wie Apfelmus oder Preiselbeermarmelde schmecken sie. Übrigens: Was übrig geblieben ist, kann in Scheiben geschnitten am nächsten Tag angebraten werden.