Flugplatz Thema im Kreistag

Die Kreistagsmitglieder hatten gestern Abend Gelegenheit, dem GmbH-Geschäftsführer Fragen zu den Ausbauplänen für den Flugplatz zu stellen. Er betonte, der Projektplaner sei solide.

Bitburg. (kah) Anders als ursprünglich geplant, hat der Kreistag doch öffentlich über den Flugplatz Bitburg gesprochen - und die millionenschweren Ausbaupläne des luxemburgischen Projektplaners Frank Lamparski. Dieser hat 40 Prozent der Anteile an der Flugplatz Bitburg GmbH erworben und will noch weitere Anteile kaufen, um den Flugplatz in den kommenden Jahren auszubauen (der TV berichtete). Landrat Roger Graef betonte erneut, dass die einzige Option für den Kreis der Verkauf seiner Anteile ist. "Wenn wir Anteile behalten, dann müssen wir auch mitbezahlen", sagte Graef. Das jedoch werde die Kommunalaufsicht nicht genehmigen. Der Kreistag müsse sich daher ganz genau überlegen, was auf dem Flugplatz zulässig sein soll und was nicht. Neue Informationen brachte Flugplatz GmbH Geschäftsführer Günter Krahé nicht viele mit. Es habe bereits alles in der Zeitung gestanden. Auf Nachfrage betonte er, dass es sich bei Lamparski nicht um einen einzelnen Investor handele. Hinter ihm stünde eine Gruppe von Investoren, deren Namen jedoch auch ihm noch nicht bekannt seien. Auf skeptische Fragen von Ratsmitgliedern antwortete er, man habe den Hintergrund Lamparskis geprüft und für solide befunden.