Flugplatz-Zweckverband am Scheideweg

Bitburg. (kah) Kommt der geplante Bit-Airport oder kommt er nicht? Für den Zweckverband Flugplatz-Bitburg, der die ehemalige amerikanische Airbase in Bitburg seit 15 Jahren kontinuierlich zum Industrie- und Gewerbegebiet ausbaut, wird die Antwort auf diese Frage über die Zukunft bestimmen. Dies wurde während einer Verbandssitzung am Donnerstag deutlich.

"Wenn die fliegerische Nutzung kommt, sind unsere Flächen Ende 2011 komplett vermarktet", sagte Helmut Berscheid, Verwaltungsleiter des Verbands. Denn der Projektentwickler, der den Bitburger Flugplatz zu einem internationalen Flughafen ausbauen möchte, will diese Flächen kaufen. Dann habe der Zweckverband keine Aufgabe mehr und müsse aufgelöst werden. Komme der Flughafen nicht, gebe es hingegen noch 50 Hektar erschlossene Gewerbefläche und 200 Hektar Flugfeld zu vermarkten. Zunächst einmal heißt es also abwarten. Auch mit den nächsten Investitionen. Zwei Millionen Euro stehen dem Zweckverband noch zur Erschließung des Geländes zur Verfügung. Der größte Teil davon soll in eine Straße fließen, die den für den Bit-Airport geplanten Terminal anbinden soll.