Formen und Gießen mit Zinn

Formen und Gießen mit Zinn

Das Eisenmuseum in Jünkerath bietet am Dienstag, 4. und 11. August, das Ferienprogramm "Gießen und Formen" an. Die Teilnehmer können ab jeweils 14 Uhr ausgewählte Exponate der Eisengußkunst und deren technische und künstlerische Entwicklung bewundern.

Jünkerath. (red) Seit einigen Jahren wird das historische Eisenmuseum in Jünkerath in den Ferienzeiten dienstags "lebendig". Gezeigt und erläutert wird am 4. und am 11. August jeweils ab 14 Uhr der Weg von der Reinzinnstange bis zur fertigen Metallfigur. Zinn unterscheidet sich vom Eisen insbesondere durch einen wesentlich niedrigeren Schmelzpunkt. Es schmilzt schon bei 232 Grad, während Eisen erst bei 1535 Grad flüssig wird. Zinn ist daher anders als Eisen, das große und aufwendige Schmelzöfen erfordert, für eine Giessvorführung in einem Museum geeignet. Benutzt wird dafür Reinzinn. Viele Techniken des Formens und Gießens mit Zinn sind dabei ganz ähnlich wie beim Eisen.

Referent ist Museumsbetreuer Erwin Holzer. Die Veranstaltung dauert rund eineinhalb Stunden. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 2,30 Euro, Jugendliche zahlen 1,30 Euro. Die Veranstaltung ist Teil des Familienferienprogramms der Urlaubsregion Oberes Kylltal. Neu im Eisenmuseum ist ein Infopunkt des Vulkaneifel Geoparks. Die Besucher können sich elektronisch Informationen über die Geologie der Vulkaneifel abrufen.

Infos bei der Touristinformation Oberes Kylltal in Stadtkyll, Kirchplatz oder beim Eisenmuseum, Römerwall in Jünkerath, unter Telefon 06597/2878 oder 1482.

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