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(Fotos) Wohnhaus in Prümzurlay in Flammen - Zwei Bewohner verletzt - Schaden in sechsstelliger Höhe

(Fotos) Wohnhaus in Prümzurlay in Flammen - Zwei Bewohner verletzt - Schaden in sechsstelliger Höhe

Die Nachbarn haben nach bisherigen Angaben die beiden Bewohner aus den Flammen gerettet und sie davon abgehalten, selbst das Feuer zu löschen. Die beiden Frauen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden, um den Brand des Wohnauses in Prümzurlay zu löschen, der gegen 2.30 Uhr gemeldet worden war.

Foto: Agentur Siko

Der Notruf ist in am frühen Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr bei der Leitstelle Trier eingegangen.
In der Kapellenstraße in Prümzurlay (Kreis Bitburg- Prüm) stand ein Wohngebäude in Flammen.

Die Nachbarn konnten nach bisherigen Angaben die beiden Bewohner aus den Flammen retten und sie von dem Versuch abhalten, das Feuer selbst zu löschen. Die beiden Bewohner wurden vom Rettungsdienst notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Noch in der Nacht wurde die Bewohnerin aufgrund der Schwere ihrer Brandverletzungen in die Spezialklinik nach Ludwigshafen gebracht.

Zahlreiche Feuerwehren aus dem Umland waren damit beschäftigt, den Brand zu löschen. Eine mehrere hundert Meter lange Wasserleitung wurde von der Prüm den Berg hoch zur Kapellenstraße gelegt.
Am frühen Morgen war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten begannen.

Schwierigkeiten habe den Einsatzkräften die winterliche Kälte und Minustemperaturen von - 5 Grad bereitet. Das Löschwasser gefror auf dem Vorhof und auf der Straße bergab. Der LBM sei deshalb mit einem Streufahrzeug angerückt. Dieses sei in Eimer abgefüllt worden, um alles großflächig und dick abzustreuen.

Mit Sonnenaufgang sei das Feuer gelöscht gewesen, eine Brandwache wurde eingerichtet. Mit einer Wärmebildkamera wurden mögliche Glutnester ausgemacht.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, steht noch nicht fest. Brandermittler können erst zu einem späteren Zeitpunkt das völlig ausgebrannte Haus betreten.

Zwei angrenzende Wohnhäuser wurden bei dem Feuer durch Hitzeentwicklung und Löschwasser beschädigt.
Der Schaden wird im hohen sechsstelligen Bereich eingeschätzt.

Im Einsatz waren mehr als 100 Einsatzkräfte von FEZ und Wehrleitung Irrel, die Feuerwehren aus Prümzurlay, Irrel, Minden, Niederweis, Holsthum, Ernzen, Ferschweiler, Alsdorf, Bitburg und Neuerburg. Ebenso das DRK Echternacherbrück und Bitburg mit Notarzt, das DRK OV Südeifel, die Polizei Bitburg, die Straßenmeisterei Irrel und der Energieversorger RWE.