(Fotostrecke) Probleme und Potenziale: Bitburg und Wittlich können viel voneinander lernen - Ein Fazit des Städteduells

(Fotostrecke) Probleme und Potenziale: Bitburg und Wittlich können viel voneinander lernen - Ein Fazit des Städteduells

Zwei Städte im direkten Vergleich, im direkten Duell. Eine Gegenüberstellung, die gezeigt hat: Wittlich und Bitburg haben beide ihre Pluspunkte, beide Städte haben ihre Schwächen. Und beide Städte können sicherlich voneinander lernen und profitieren.

Rund 400 Menschen haben an der TV-Umfrage zum Städteduell zwischen Wittlich und Bitburg teilgenommen. Das Ergebnis: Fast die Hälfte aller 402 Teilnehmer sah Wittlich als Siegerin im Städteduell - 45 Prozent stimmten für die Säubrennerstadt. 31 Prozent votierten für Bitburg, 24 Prozent waren sich nicht einig und stellten beide Mittelzentren auf eine Höhe.

Viel wichtiger als die Frage nach der Siegerin in dem Duell der beiden Kreisstädte ist jedoch die Frage nach den Erkenntnissen, die sich aus dem Duell ziehen lassen: Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen? Wo sind Potenziale, wo die Probleme? Was kann ich dagegen oder dafür tun? Können die beiden Städte vielleicht sogar voneinander lernen oder gar kooperieren?

Denn bedenklich ist vor allen Dingen das Umfrageergebnis zu den Freizeitmöglichkeiten in den beiden Städten: Fast die Hälfte aller Teilnehmer gab an, ihre Freizeit weder in Wittlich noch in Bitburg zu verbringen. Immerhin 28 Prozent sahen in dieser Kategorie Bitburg vorne - was sicherlich auch dem Kino in der Bierstadt zu verdanken ist.

Positiv ist jedoch, dass die Menschen der Meinung sind, dass man nicht bis Trier oder Luxemburg fahren muss, um einen guten Arbeitgeber zu finden: Denn 42 Prozent der 402 Befragten sind der Meinung, vor Ort, sprich in Bitburg UND Wittlich, attraktive Arbeitgeber finden zu können.

Räumlich sind Bitburg und Wittlich seit dem Bau der A 60 einander näher gekommen. Vielleicht gelingt das auch in Zukunft in einigen Bereichen. Denn so unterschiedlich, wie viele denken, sind sich die beiden Städte nicht. Das hat das TV-Duell gezeigt.

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