(Fotostrecke) Sie springen wieder: Tausende Pilger bei Prozession in Echternach zu Ehren des Heiligen Willibrord

(Fotostrecke) Sie springen wieder: Tausende Pilger bei Prozession in Echternach zu Ehren des Heiligen Willibrord

Links, rechts - seitwärts, vorwärts: Tausende Pilger sind bei der Springprozession in Echternach (Luxemburg) gehüpft. Dabei haben viele von ihnen, wie zum Beispiel eine Gruppe aus Waxweiler, Prüm und Bollendorf, bereits mehr als 70 Kilometer in den Knochen stecken.

Foto: Christian Moeris
Foto: Moeris Christian
Foto: Moeris
Foto: Moeris Christian
Foto: Moeris Christian

Doch viele Gläubige sind an die Strapazen der Springprozession gewöhnt, denn sie sind schon seit ihrer Kindheit dabei und haben die traditionelle Sprung-Sequenz im Blut.

Pilgerströme aus der gesamten Großregion sind heute in dem kleinen Sauerstädtchen Echternach (Luxemburg) angekommen, um dort mit der Springprozession den Heiligen Willibrord zu ehren. Das Wetter passt und die Gassen sind mit Zuschauern gefüllt.

Bereits seit 9.30 Uhr sind die Pilger aus der ganzen Region auf der traditionellen Route durch die Stadt unterwegs. Mit dabei sind auch unzählige Pilger aus der Eifel.

Viele Gläubige kennen die Sprungsequenz seit ihrer Kindheit. Diese Sequenz zu Ehren des Heiligen Willibrord, der 739 gestorben war und dessen Tod aus Echternach einen Pilgerort werden ließ, deutet auf eine bestimmte Springprozession an einem bestimmten Tag hin. Das zumindest ist die historische Auslegung des Willibrordus-Bauvereins, der unter anderem für die Organisation des Ereignisses zuständig ist, das jedes Jahr rund 10.000 Pilger nach Echternach lockt. (ausführlicher Bericht folgt)