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Freie Fahrt auf dem Enztalradweg

Freie Fahrt auf dem Enztalradweg

Der Enztalradweg zwischen Arzfeld und Lünebach wurde am Samstag von Verkehrsminister Hendrik Hering offiziell frei gegeben. Bürgermeister Patrick Schnieder freute sich mit den Bürgern über den Lückenschluss. In der Verbandsgemeinde (VG) Arzfeld gibt es damit rund 30 Kilometer Radwege. Der Enztalradweg reicht über rund 50 Kilometer von Pronsfeld bis nach Holsthum.

Arzfeld. (rh) "Ich freue mich sehr, dass wir heute das letzte Teilstück des Enztalradweges zwischen Arzfeld und Lünebach für die Öffentlichkeit frei geben können. Auf den Radwegen der alten Bahntrassen ist das Radfahren besonders attraktiv. Nicht nur wegen der geringen Steigungen von maximal zwei Prozent im Streckenprofil, sondern auch wegen der neuen Einblicke in unsere herrliche Landschaft ist das Fahren auf dem Enztalradweg ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie", sagte Bürgermeister Patrick Schnieder. Er begrüßte neben dem rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering auch die Landtagsabgeordnete Monika Fink, den Leiter des Landesbetriebes Mobilität in Gerolstein, Harald Enders, zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik und noch mehr radbegeisterte Menschen.Landesregierung fördert Ausbau des Radwegenetzes

"Die Landesregierung setzt konsequent auf den Ausbau des Radwegenetzes. Für den Bau dieses Abschnitts haben wir 736 000 Euro zur Verfügung gestellt", teile Hering mit. Rund 316 000 Euro wurden von den Kommunen aufgebracht. Der Enztalradweg sei eine touristisch bedeutsame Radstrecke in der Eifel, die den Grenzraum mit erschließe. Hering machte auf die Internetseite www.radwanderland.de aufmerksam, wo man einen Radtourenplaner finde, der auch auf den Enztalradweg aufmerksam mache. "Nach einer Studie des Europäischen Tourismusinstitutes in Trier machen pro Jahr rund 18,4 Millionen Radtouristen in Rheinland-Pfalz Urlaub. Die Wertschöpfung liegt bei 340 Millionen Euro pro Jahr. Hiervon kann auch ihre Region profitieren", sagte der Minister. Pfarrer Reinhold Willems segnete Radfahrer und Weg und wünschte allzeit gute Fahrt mit dem Segen Gottes. Zwischenstopp und herzlicher Empfang

Nach der Eröffnung machten sich die Radfahrer auf die Reise nach Lünebach. Nach einem Zwischenstopp in Üttfeld wurden sie in Lünebach herzlich empfangen, bewirtet und musikalisch vom Musikverein "Eifel-Echo" Lünebach unterhalten.