Freiheit für Dausfeld!

Jungs und Mädchen im Kreishaus, Pitter steht vor der Tür. 2009 wird ein neuer Landrat gewählt. Und der wird Pitter heißen. Deshalb bereite ich mich schon heute auf mein neues Amt vor. Meine Walburga meint ja, dass ich den Posten nur will, damit ich als Kreischef einen Fahrer für nach meinen Sauftouren habe.

Um bei der Wahl auf Nummer sicher zu gehen, fange ich schon einmal an, die 235 Ortsgemeinden im Landkreis auswendig zu lernen. Affler, Alsdorf und Altscheid kenne ich schon. Bis Zendscheid und Zweifelscheid ist aber noch ein langer Weg. Aber es nützt nichts. So wie ich gehört habe, will der TV nämlich wieder so ein Wahlforum machen. Und da wäre es peinlich, wenn ich nicht wüsste, dass Burg in der VG… Halt! Ich will nicht zu viel verraten. Am Ende findet sich doch noch jemand, der gegen mich antritt. Woher der kommen soll, weiß ich natürlich nicht. Eventuelle Kandidaten für das Amt sind entweder unter- oder überqualifiziert oder haben sich selbst disqualifiziert. Das ist so sicher wie die Feststellung, dass es im Kreis zwei Auws gibt. Nachdem mir Roger Graef die Werbenummer mit "Unser Dorf geht online" weggeschnappt hat, muss ich mir einen neuen Bringer einfallen lassen. Der Oberkailer Pilotversuch mit der Absprungzone hat mir gezeigt, dass die alte Nummer mit dem bedingungslosen Ranschmeißen an die Freunde von der anderen Seite des Teichs auch nicht mehr so recht hinhaut. Ich fordere deshalb in meinem Wahlprogramm, die Fehler der Kommunalreform von 1971 auszumerzen. Freiheit für Dausfeld und Steinmehlen, Freiheit für Mötsch, den Koosbüch und Seimerich lautet meine Botschaft. So viel Kirchturmdenken muss honoriert werden. Ich glaube, ich kann am Montag schon mal zum Probesitzen ins Kreishaus gehen.