FREIZEIT

Zur drohenden Schließung des Kyllburger Freibads:

Vor 30 Jahren sind wir vom drei Kilometer entfernten Wohnort zu Fuß ins Kyllburger Freibad gegangen. Später wurde es renoviert, und es war das schönste und modernste Bad in der größeren Umgebung. Die Bitburger kamen nach Kyllburg zum Baden, und es war brechend voll. Und nun soll kein Geld für eine notwendige Sanierung da sein? Buswartehäuser machen keinen Überschuss, auch Gemeindehäuser "rechnen sich nicht". Aber sie gehören dazu wie halt eben auch ein Freibad in einer (ehemaligen) VG-Stadt. Wenn wir Geld haben für einen Radweg von circa zwei Kilometern, der eine Million Euro kostet (Albach, B50), wenn wir Geld haben, um Kreisverkehrsskulpturen und Gemäuer zu beleuchten, dann wohl auch für "unser" Schwimmbad. Ich weiß, dass das Geld aus verschiedenen Töpfen kommt, aber das ist auch so ein Fehler in unserem ganzen öffentlichen System. Auf in die nächste Badesaison! Andreas Wolff, Gransdorf