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Friedliche Rockparty in Üttfeld

Friedliche Rockparty in Üttfeld

Die mittlerweile 13. Rocknacht in Üttfeld, ausgerichtet von der SG Großkampen-Lützkampen-Üttfeld (GLÜ), hat sich wieder als Publikumsmagnet erwiesen: 800 Musikbegeisterte, nicht nur aus der Eifel, feierten bis zum Morgengrauen ein so lautes wie friedliches Fest.

Rocknacht ohne Zwischenfälle - sieht man von den musikalischen Ereignissen ab: Auch die mittlerweile 13. "Rockparty" in Üttfeld war ein Erfolg mit starker Musik und großem Publikum.

Sehr positiv nahmen die rund 800 Besucher die Änderungen im Umfeld des Konzerts auf: Zusätzliche Ein- und Ausgänge, eine weitere Theke und andere Verbesserungen verhinderten Drängeleien wie in den Vorjahren. "Alle waren ein bisschen entspannter, das hat der Stimmung gutgetan" sagt Mitorganisator Wolfgang André vom Ausrichter, der Spielgemeinschaft Großkampen-Lützkampen-Üttfeld.

Begeistert zeigte sich auch der Sänger der Band "Carpet Room", Rosario Avanzato: "Fantastisch, was ihr hier in der Eifel für Partys feiert. So etwas wäre bei uns in Trier undenkbar!"

Die musikalische Bandbreite an teilnehmenden Bands in der Rocknacht reichte von den überzeugenden Neulingen "Days to burn" über die Metaller von "Carpet Room" bis hin zum "Action Team", das seinem Namen alle Ehre machte und mit seinem eigenwilligen Musikmix den Saal aufheizte. Auch die Independent-Band "Auletta" überzeugte mit ihren eingängigen, mitreißenden Nummern.

Zum Abschluss der Rocknacht bewiesen die Musiker von "Detrime", dass sie zum Besten gehören, was die lokale Musikszene momentan zu bieten hat.

Fest etabliert hat sich der zum zweiten Mal eingerichtete Pendelbus zur Veranstaltung. Erneut nutzten mehr als 250 Besucher die um 3 Uhr und 5 Uhr angebotenen Verbindungen auf ihrem Nachhauseweg in viele Orte des Altkreises Prüm.

Kostenloser Sprudel für die Autofahrer



Aber auch für diejenigen, die das Auto nicht stehen lassen konnten oder wollten, hatte die SG GLÜ gesorgt: Erstmals gab es den ganzen Abend Sprudel umsonst. Ein großes Lob zollt Wolfgang André den Besuchern:

"Wir sind schon ein bisschen stolz auf unser Publikum. Es hat in all den Jahren bisher noch keinen einzigen ernsten Zwischenfall gegeben. Fans von Rockmusik scheinen eine größere Toleranzgrenze zu haben. Der eingesetzte Sicherheitsdienst war arbeitslos."