Für jeden ein Stück vom großen Kuchen - Fest-Wochenende lockt viele tausend Besucher nach Bitburg

Für jeden ein Stück vom großen Kuchen - Fest-Wochenende lockt viele tausend Besucher nach Bitburg

Gäßestrepper-Taufe, Oldtimertreffen und Autofestival, dazu ein verkaufsoffener Sonntag und der wahrscheinlich weltweit größte essbare Orden: Am Wochenende war in Bitburg viel geboten, tausende Besucher kamen.

Bitburg. Es beginnt am Samstagvormittag in einem kleinen Zelt in der Bitburger Schakengasse. Ein Verkaufszelt mit nur einem einzigen Kuchen im Angebot. Und vor dem Zelt viele Menschen, die darauf warten, dass der Verkauf endlich losgeht. Bei einem normalen Kuchen würde ein Großteil der wartenden Menge leer ausgehen. Doch dieser Kuchen, der wenig später feierlich angeschnitten wird, ist eben kein normaler Kuchen, sondern der "wahrscheinlich weltgrößte gebackene Orden". So zumindest steht es auf der Hinweistafel über der Verkaufstheke.
Zwei Meter lang und anderthalb Meter breit ist dieses Backwerk, das den Gäßestrepper-Orden darstellt und an diesem Samstag für einen guten Zweck verkauft wird.

Gebacken hat ihn der ehemalige Konditor Karli Bosse, der als Oberhaupt der Bitburger Taufgemeinschaft aber auch gleich wieder weg muss. Denn am gleichen Nachmittag steht nur wenige Meter entfernt die Gäßestrepper-Taufe an.Dieses Mal auch sonntags Taufen

Foto: Uwe Hentschel (uhe) ("TV-Upload Hentschel"
Hier wird mit Taufwasser nicht gegeizt: Karli Bosse meint es gut mit dem Täufling Thomas Elgass. Foto: Uwe Hentschel (uhe) ("TV-Upload Hentschel"
Foto: Uwe Hentschel (uhe) ("TV-Upload Hentschel"
Foto: Uwe Hentschel (uhe) ("TV-Upload Hentschel"


Und bevor Kreissparkassenvorstand Rainer Nickels, Turnverein-Geschäftsführer Thomas Elgass und Guy Deramaix, Bürgermeister der Bitburger Partnerstadt Rethel, getauft werden können, muss erst noch die Taufbrühe gemischt werden.

Die drei Täuflinge sind am Ende aber nicht die einzigen, die an diesem Wochenende eine Dusche abbekommen, auf deren Intensität sie wenig Einfluss haben: Am Sonntag ist das Wetter sehr durchwachsen, weshalb die am Nachmittag geöffneten Geschäfte der Innenstadt nur langsam Einkäufer in die Fußgängerzone locken.
Währenddessen herrscht im Gewerbegebiet Auf Merlick bereits reger Betrieb. Auch dort macht der Regen den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Doch als am frühen Nachmittag die Schlechtwetterfront durchgezogen ist, geht diese Rechnung wieder auf. Und das sowohl bei der Veranstaltung Bitburg Classic, an der samstags und sonntags gut 500 Old- und Youngtimer-Besitzer mit ihren Fahrzeugen teilnehmen, als auch beim Bitburger Autofestival.

Viele Fahrzeughändler locken an diesen beiden Tagen mit Sonderangeboten. Und das Interesse ist groß, wie Claudia Schu, Geschäftsführerin des Autohauses Eifel-Mosel, bestätigt. "Es läuft wirklich gut", sagt sie. Samstags hätten es zwar ruhig etwas mehr Kunden sein können, meint Schu, dafür aber sei sie mit dem Sonntag sehr zufrieden. Bei Regen ist man in einem überdachten Autohaus ohnehin auch ganz gut aufgehoben.

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