Fusion: Neue Verbandsgemeinde Bitburg-Land kommt

Fusion: Neue Verbandsgemeinde Bitburg-Land kommt

Die Fusion der Verbandsgemeinden Bitburg-Land und Kyllburg zur neuen VG Bitburger Land kommt. Nachdem es in Bitburg-Land bereits die nötige Mehrheit der Orte zugestimmt hat, steht diese Mehrheit nun auch beim Partner: Usch und Zendscheid haben die Verwaltungshochzeit im Kyllburger Land klar gemacht.

72 Dörfer, in denen zusammen rund 25.000 Menschen leben, wird die neue Verbandsgemeinde (VG) Bitburger Land zählen, die durch den Zusammenschluss von Bitburg-Land und Kyllburg zum 1. Juli 2014 entsteht. Das ist nun amtlich. In beiden Verbandsgemeinden haben nun mehr als die Hälfte aller Orte, in denen mehr als die Hälfte aller Einwohner leben der Fusion zugestimmt. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Fusion auf freiwilliger Basis zustande kommt - und diese Voraussetzung ist nun, nach den Beschlüssen in Usch und Zendscheid am Donnerstagabend, in beiden Verbandsgemeinden erfüllt: In der Kyllburg haben damit zwölf der insgesamt 21 Orte nun dem Zusammenschluss zugestimmt, in denen 4581 der insgesamt 7914 Einwohner leben.

Damit ist die Fusion unter Dach und Fach. Wie die beiden größten Orte der Verbandsgemeinde - Badem und die Stadt Kyllburg - nun entschieden, spielt keine Rolle mehr. Der Bademer Rat tagt am Freitagabend. In der Stadt Kyllburg fällt die Entscheidung am 28. September. In Bitburg-Land gibt es bereits seit vergangener Woche die nötige Mehrheit an Beschlüssen der Ortsgemeinden für die Fusion (der TV berichtete). Dort haben derzeit 33 der 51 Dörfer zugestimmt, in denen 11.538 der insgesamt 17.054 Einwohner leben.

"Ich habe empfohlen, für den Zusammenschluss der beiden Verbandsgemeinden zu stimmen", sagt Zendscheids Ortsbürgermeister Bruno Kleis und ergänzt: "Die Bürger in unserem Ort wollen die Fusion mit Bitburg-Land, ich war in jedem Haus." Die gesplittete Umlage, die einigen Orten im Kyllburger Land übel aufstößt, empfindet Kleis nicht so dramatisch. "Wir zahlen mit 46,5 Prozent genau den Umlagensatz, den wir auch unabhängig von der Fusion hätten zahlen müssen. Zudem verbinde ich mit dem Zusammenschluss die Hoffnung, dass die Umlage langfristig gesenkt werden kann."