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Ganz neue Möglichkeiten

Endlich schwarze Zahlen für den Bitburger Flughafen ... Der Bericht zeigt völlig neue Nutzungsperspektiven für den defizitären Bitburger Flughafen auf. Unverständlich, warum dies wiederum Aufregung produziert, statt die Verantwortlichen endlich zum Handeln zu animieren: So bietet sich geradezu an, den Flughafenbereich als "exterritorial" aus der Bundesrepublik auszugliedern (und zum Beispiel an Luxemburg als Exklave anzuschließen). Zum Artikel "Rotlicht auf dem Flugplatz Bitburg" (TV, 30. Mai): <br>

Die USA machen es mit Guantanomo auf Cuba vor, wie gut so etwas funktioniert. Finanziert würde das Ganze durch eine Unterhaltungsoase nach dem Muster von Las Vegas: Die Puffs auf dem Flughafen würden legalisiert, der Cannabisanbau in der Flughalle könnte mit Beratung der vormaligen Nutzer wieder reaktiviert werden. Die Ernteprodukte ließen sich in Kifferstuben auf dem Gelände vielleicht nicht ganz gefahrlos, aber zumindest straffrei inhalieren. Vielleicht lassen sich ja weitere Hallen für "Magic-Pilz-Zuchten" oder für Extasy-Produktionen nutzen. Letztere könnten auf mehrtägigen Raveparties an "den Mann" bzw. die Frau gebracht werden. Die wöchentliche Loveparade würde über die dann vorsorglich für Porsche (!!) und CIA-Flieger (eine weitere Marktlücke - hier gäbe es keinen Ärger ...!) zu sperrende Landebahn geführt. Der erforderliche gigantische Getränkekonsum ließ sich von Bitburger und Gerolsteiner mittels Standleitungen befriedigen. Der Einzugsbereich mit dem Ruhrgebiet, dem Rhein-Main-Gebiet, Ostfrankreich sowie Belgien und den Niederlanden würde zu einem gigantischen Aufschwung führen, die lahmende Bauwirtschaft der Region würde einen gnadenlosen Boom erleben. Endlich bekäme auch die Beteiligung des Kreises Daun Sinn: durch die Riesen-Überschüsse und Gewinnausschüttungen wäre das Kreishaushaltsdefizit in wenigen Jahren ausgeglichen... Karl-W. Koch, Hillesheim