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Gasofen explodiert: Vier Verletzte

Gasofen explodiert: Vier Verletzte

In einem Wohnhaus in Eisenach ist am Dienstagmorgen ein Gasofen explodiert. Vier Bewohner konnten sich nahezu unverletzt ins Freie retten, der Hauseigentümer zog sich beim Versuch, den dadurch entstandenen Brand zu löschen, Verletzungen zu. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 50 000 Euro.

Eisenach. Noch ist unklar, wie es am Dienstagmorgen zur Explosion eines Gasofens in einem zweistöckigen Wohngebäude in Eisenach kommen konnte. Ob ein technischer Defekt oder eine andere Ursache hinter der Verpuffung steckt, müssen nun Beamte der Kriminalpolizei Wittlich klären: Brandexperten haben gestern die Ermittlungen zur Explosionsursache aufgenommen.
Gegen 9 Uhr war der Ofen im Wohnzimmer der Mietwohnung im Erdgeschoss in Brand geraten, offenbar war Gas aus einer an dem Ofen angeschlossenen Gasflasche ausgetreten, daraufhin kam es zur Explosion.
Die drei Bewohner der Mietwohnung befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Schlafzimmer und konnten sich durch ein Fenster ins Freie retten. Sie erlitten leichte Rauchverletzungen. Schwerer verletzt wurde der Hauseigentümer, der mit seiner Frau das Obergeschoss des Gebäudes bewohnt. "Er hat versucht, selbst den Brand zu löschen und hat sich dabei Verletzungen zugezogen", sagt Frank Weiss, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Irrel. Der Mann musste ins Krankenhaus. Obwohl die 25 Wehrleute der freiwilligen Feuerwehren aus Eisenach, Gilzem, Irrel und Welschbillig schnell vor Ort waren und das Feuer rasch unter Kontrolle hatten, ist das Wohnhaus vorerst unbewohnbar. "Die untere Wohnung ist durch den Rauch komplett in Mitleidenschaft gezogen", erklärt Weiss. Im Wohnzimmer, in dem der Gasofen stand, sei zudem das gesamte Inventar verbrannt. Durch die offenen Türen verteilte sich der Rauch nicht nur in der Mietwohnung im Erdgeschoss, sondern zog bis ins Obergeschoss. Die Kripo Wittlich beziffert den Schaden am Gebäude auf 50 000 Euro. Neben den freiwilligen Feuerwehren waren zudem Einsatzkräfte der Polizei sowie des Rettungsdienstes vor Ort. neb