Geld für Schloss Malberg sollen Fusion versüßen

Geld für Schloss Malberg sollen Fusion versüßen

Die Bürgermeister Josef Junk (Bitburg-Land) und Rainer Wirtz (Kyllburg) sind nach Mainz gereist, um auszuloten, ob das Land zu weiteren finanziellen Zugeständnissen bereit ist, um die Fusion ihrer Verbandsgemeinden zu unterstützen. Das Land sagte zu, eine Stiftung für Schloss Malberg mit 700 000 Euro auszustatten.

Bitburg. Das Land ist nicht bereit, die Hochzeitsprämie von rund drei Millionen Euro, die es den beiden Verbandsgemeinden Bitburg-Land und Kyllburg bereits im Falle einer Fusion in Aussicht gestellt hat, weiter zu erhöhen. Dafür aber hat Staatssekretär Jürgen Häfner erstmals einen konkreten Betrag genannt, mit dem es sich an der Stiftung für Schloss Malberg beteiligen will: 700 000 Euro.
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"Das ist ein guter Grundstock. Wenn nun noch weitere Stiftungsmitglieder ebenso viel reinstecken, haben wir was erreicht", sagt Bitburg-Lands Bürgermeister Josef Junk. Sein Amtskollege Rainer Wirtz von der VG Kyllburg sagt: "Natürlich bin ich für die Unterstützung des Landes für Schloss Malberg dankbar. Aber für uns bleibt es eine Herausforderung, den Ortsgemeinden zu vermitteln, warum sie mehr Umlage zahlen sollen als die in Bitburg-Land." Wirtz will die für zehn Jahre gesplittete Umlage vermeiden. Dazu aber hat Mainz sich nicht geäußert. scho

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