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Gelungenes Fest mit kleinen Störungen

Gelungenes Fest mit kleinen Störungen

Der 19. Prümer Sommer ist vorbei: Etwa 20 000 Menschen haben den Auftakt am letzten Junisonntag und die zwölf folgenden Konzertabende besucht. Zwar störten anfangs unbekannte Randalierer das Vergnügen, am Ende aber zeigen sich alle zufrieden.

Prüm. Der Prümer Sommer 2010: Am letzten Junisonntag war das Volksfest mit Markt, Musik, offenen Geschäften und viel Aktion in der Innenstadt gestartet. Am vorigen Donnerstag ging er vor dem Rathaus mit dem letzten von zwölf Abendkonzerten zu Ende.

Diesmal auf der Bühne: die Band "Superdream" - und wieder waren viele Besucher dabei. "Das war einer der besten Sommer, die wir in der jüngeren Zeit hatten", sagt Werner Arens, der gemeinsam mit Markus Pint die Bewirtung macht.

20 000 Menschen besuchen Prümer Sommer



Das Wetter habe fast durchweg gestimmt, Kinderprogramm und Musik seien bei allen Terminen gut angekommen, sagt Arens. Das galt für das erste Konzert mit dem aus Prüm stammenden Gitarristen Martin Renno genauso wie für den vom TV präsentierten Abend mit "Gooseflesh" oder den Auftritt von Trompeter Florian Esch und der Jazzband "Swamp" vor der Basilika bei "Prümer Sommer Classic".

Insgesamt, sagt Mitorganisator Manfred Schuler von der Verbandsgemeinde Prüm, seien rund 20 000 Menschen in diesem Sommer dabei gewesen. Und auch mit den Umsätzen sei man zufrieden, ergänzt Werner Arens.

Wermutstropfen: der nächtliche Vandalismus an den drei ersten Donnerstagen, vor allem am Altenmarkt. Dort hatten Unbekannte offenbar auf dem Heimweg vom Prümer-Sommer-Platz unter anderem eine ganze Reihe von Blumenkübeln auf Straße und Gehwegen verteilt. "Da wurde das Verständnis der Anwohner mächtig auf die Probe gestellt", sagt Manfred Schuler.

"Am Anfang haben wir gedacht, das könne noch Nachahmer finden", bekennt Werner Arens. Dazu kam es aber nicht - wohl auch wegen der Ankündigung im TV, dass Polizei und verstärktes Sicherheitspersonal noch genauer hinschauen würden. Schuler: "Danach hat es aufgehört." Deshalb ist am Ende auch Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy zufrieden: Abgesehen von den Zwischenfällen zu Beginn der Veranstaltungsreihe habe sie nichts Negatives gehört. "Ein gutes Programm, viele Leute - ich kann nur all denen, die sich dafür eingesetzt haben, ein großes Lob und Dankeschön sagen."

"Der Prümer Sommer zeigt auch im 19. Jahr keinerlei Verschleißerscheinungen", freut sich Manfred Schuler. Das gelte nicht nur für Programm und Publikum, sondern auch für die Sponsoren, die Wirte, die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und weitere Helfer. Alle seien nach wie vor mit Elan dabei.

Kurz: "Eine gute Geschichte", sagt Mathilde Weinandy. Auch Änderungsbedarf habe ihr niemand gemeldet. Ihr Fazit lautet also: "Das kann so weitergehen."