Gemeindehaus ist größter Wunsch

Ein neues Gemeindehaus ist der Traum der Bürger von Messerich, das wir heute in der Serie "Die Orte der VG Bitburg-Land im Blickpunkt" vorstellen.

Erste Geräte wurde auf dem Spielplatz in Messerich wurden bereits erneuert. TV-Foto: Matthias Knechtges

Messerich. Die Ortsgemeinde Messerich liegt im Nimstal, südwestlich der Kreisstadt Bitburg. Bedingt durch die Neubaugebiete ist die Einwohnerzahl in den letzten Jahren auf rund 550 gestiegen.

Projekte, die in diesem Jahr angegangen werden sollen: Schon seit längerer Zeit plant man in Messerich, die alte Schule, die als Gemeindehaus dient umzubauen beziehungsweise zu sanieren (der TV berichtete). Ursprünglich war ein Investitionsvolumen von rund einer halben Millionen Euro eingeplant. Nach den neuesten Plänen würden sich die Kosten aber auf etwa 700 000 Euro belaufen. Ortsbürgermeister Walter Berger bedauert, dass unter diesen Umständen der Wunsch nach einem neuen Gemeindehaus nicht erfüllt werden kann.

In den vergangenen Jahren wurden im Ort bereits zwei Brücken auf Gemeindekosten saniert, alle Straßen ausgebaut und Arbeiten am Kanalnetz vorgenommen. Außerdem wurden drei Neubaugebiete erschlossen. "Alles, was gemacht werden musste, ist gemacht. Darauf bin ich stolz", sagt Berger. Auch auf dem Friedhof wurde in diesem Jahr schon einiges verändert: Eine neue Fläche, die der Erweiterung des Friedhofs dient, wurde mit Boden aufgefüllt, und die Wege erhielten ein neues Pflaster. Zudem will man die Fugen in der Friedhofsmauer ausbessern.

Ziele, die aus finanziellen Gründen zurzeit nicht erreicht werden können: "Was wir gerne hätten, wäre das Gemeindehaus", sagt Berger. Obwohl dieser Wunsch bereits seit rund zehn Jahren besteht, lässt man in Messerich nicht locker und sucht weiter nach einer Möglichkeit, den Plan zu verwirklichen. Da zu müsste allerdings eine kostengünstigere Variante gefunden werden als es die aktuelle Planung vorsieht. Auch den Kindern in der Gemeinde würde man gerne einen Wunsch erfüllen: Auf dem Spielplatz sollen neue Geräte installiert werden. Die ersten Spielgeräte wurden bereits vor kurzem erneuert.

Wünsche für die Zukunft: Für die Zukunft hat der Bürgermeister vor allem zwei Wünsche. Zum einen, "dass die Dorfgemeinschaft so bleibt, wie sie ist", zum anderen, dass sich die Gemeinde und die Vereine beim Bau des neuen Gemeindehauses (wenn es denn soweit ist) beteiligen. Außerdem hofft Berger, dass sich die neuen Einwohner in das Dorfgeschehen mit einbringen.