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Gemeindeschwestern plus in Bitburg, Prüm und Arzfeld sollen bleiben

Soziales : Ein weiteres Jahr für die Schwestern

Die Gemeindeschwestern plus sollen bis voraussichtlich Ende 2021 weiter arbeiten. Ob das klappen kann, steht und fällt mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses.

Vor fünf Jahren startete das Projekt und geht nun in die Verlängerungsrunde. Zumindest wurde dieses Ziel ins Auge gefasst, denn erst Mitte Dezember wird der Haushaltsausschuss über die endgültige Entscheidung beraten. Das Sozialministerium habe jedoch eine Verlängerung in Aussicht gestellt, sagt Rudolf Pick, Fachbereichsleiter Soziale Hilfen. „Eine Weiterfinanzierung ist bis Ende 2021 angedacht.“

Als Träger im Eifelkreis fungiert in Bitburg und der ehemaligen Verbandsgemeinde Bitburger Land das Deutsche Rote Kreuz (DRK). In den Verbandsgemeinden (VG) Prüm und Arzfeld sind die Träger die jeweiligen VGen

Angedacht ist auch, die Gemeindeschwestern in das Projekt Lokalhelfer mit einzubeziehen. Die digitale Plattform dient dabei als Nachbarschaftshilfe: Angemeldete Helfer bieten Dienste wie zum Beispiel Einkaufen oder Gartenarbeit an, die von Hilfesuchenden in Anspruch genommen werden können. Die Gemeindeschwestern plus können vor Ort erkennen, ob vor allem ältere Menschen Hilfe benötigen und so gegebenenfalls Unterstützung bei der digitalen Anfrage in der App leisten.

Die Hauptaufgabe der Schwestern besteht darin, ältere, nicht pflegebedürftige Menschen nach vorheriger Zustimmung zuhause zu besuchen und sie kostenlos, individuell und präventiv zu beraten. Das Angebot beinhaltet unter anderem Unterstützung in den Bereichen soziale Situation, gesundheitliche und hauswirtschaftliche Versorgung oder Mobilität.

Kontakt: Sabine Rodermann und Ulrike Beuttler in Bitburg, Telefon 06561/6020315, E-Mail: sabine.rodermann@drk-bitburg.de oder ulrike.beuttler@drk-bitburg.de. Renate Humble und Edith Baur in Prüm, Telefon 06551/1489555, E-Mail info@gs-plus-pruem.de