1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Rubrik: „Über die Dörfer“: Gemeinsam stark und ohne Listen

Rubrik: „Über die Dörfer“ : Gemeinsam stark und ohne Listen

WALLERSHEIM (aff) Mehr bürgerliches Engagement als in Wallersheim dürfte im ganzen Kreis nur schwer zu finden sein: Vor einigen Jahren bereits gründete man dort den Verein „Lebendiges Wallersheim“, der mit seiner Arbeit Vorbild für so manchen Nachahmer geworden ist, auch die Elterninitiative „Jetzt wirds bunt“ steht in dieser Tradition und hat mit viel Einsatz den Umbau des Dorfplatzes zu einem Spielplatz für Jedermann vorangebracht.

Die Anlage soll in den kommenden Wochen eingeweiht werden.

„Ja, die Wallersheimer sind und bleiben sehr aktiv. Ich hoffe, dass sich nun auch mancher politisch noch mehr einbringen möchte“, sagt Ortsbürgermeister Josef Hoffmann. Alle Bürger seien somit auch am morgigen Dienstag, 19. Februar, im Bürgerhaus um 19 Uhr zum Wahltreffen eingeladen.

„Wir würden gerne wieder ohne Listen in die Kommunalwahl gehen. Zweimal haben wir damit schon positive Erfahrungen gemacht und hoffen, dass sich wieder einige Wallersheimer für eine Kandidatur begeistern können“, sagt Hoffmann, denn wie immer gebe es viel zu tun im Ort.

So arbeite man gerade mit Nachdruck daran, einen Standort für ein neues Feuerwehrhaus und einen Bauhof zu finden. Man verhandele sogar schon konkret mit einem Grundstückseigner. „Die Gelgenheit ist günstig. Wir brauchen ein neues Feuerwehrhaus und dürfen auf Fördermittel hoffen. Die kommenden Tage können wir sicher schon mehr dazu verraten“, sagt Hoffmann.

Ein Projekt, dass eigentlich schon in diesem Jahr umgesetzt werden sollte, verzögere sich übrigens, sagt er Ortsbürgermeister. „Ursprünglich war geplant, die Hauptstraße zu sanieren. Andere Projekte hatten aber gerade Vorrang, deswegen ist das Ganze auf 2020 angesetzt worden.“ So habe man aber im Rat auch mehr Zeit eine Baumaßnahme zu planen, die im Zuge der Sanierung ebenfalls anstehe – den Neubau der Bushaltestelle gegenüber der Kirche. „Sie muss unbedingt gemacht werden. Wir schauen jetzt mal, was notwendig und umsetzbar ist.“