1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Geschäftsübernahme Innenstadt Bitburg - Einzelhandel

Kommentar : So bleiben Städte lebendig

Absolut vorbildlich, wie bei der Übernahme des Traditionsbetriebs Porzellanhaus Schönhofen in Bitburg alle an einem Strang ziehen, um dieses Angebot in der Fußgängerzone zu halten, was sonst verloren wäre.

Was dieses Beispiel neben der unternehmerischen Verantwortung der Inhaberin und ihrer Nachfolger auch zeigt: Für ein wirklich gutes Sortiment finden sich auch Kunden weit über den Kreis der Stadt und des näheren Umlands hinaus. Natürlich ist es nicht nur die hochwertige Ware, die zieht. Eine Stärke des stationären Einzelhandels im Vergleich zum riesigen und rund um die Uhr verfügbaren Angebots des Internethandels sind natürlich auch Beratung und Service. Und für ein gut laufendes Geschäft mit einem indivuellen, unverwechselbaren Angebot finden sich auch Nachfolger. Das haben in der Bitburger Fußgängerzone auch  die erfolgreichen Inhaberwechsel bei den Boutiquen Astra K und Ragazzi gezeigt. Während für Sortiment, Service und Beratung jeder Geschäftsmann und jede Geschäftsfrau selbst verantwortlich ist, sollten alle zusammen für ihre Innenstadt eintreten. Denn ein guter Laden allein macht noch keinen Stadtbummel zum Erlebnis. Eine Reihe schöner Läden aber schon. Zumal, wenn sich dazwischen auch noch Restaurants, Café und ein paar Plätze finden, wo sich Menschen gerne aufhalten und miteinander ins Gespräch kommen. Stationärer Einzelhandel lebt von der Begegnung.

d.dettmer@volksfreund.de