Geschichte eines Projekts

Nach der spielentscheidenden Pro-Flugplatz-Entscheidung des Bitburger Stadtrats ist die Flugplatz Bitburg GmbH zunächst vor dem weiteren Zerfall gerettet. Ein Blick zurück in die lange Geschichte:

Bitburg. (scho) Die Stadtverwaltung hat in ihrer Sitzungsvorlage für die Stadtrats-Sitzung am Donnerstag noch mal die Projekthistorie des Flugplatzes Bitburg beschrieben:1994/95: 1994 räumten die Amerikaner den Flugplatz. Im gleichen Jahr wurde die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft Flugplatz Bitburg mbH (EBFB) gegründet. Mitglieder sind unter anderem drei große Unternehmen der Region. Die EBFB beantragt, den Nato-Reserveflugplatz nach Sicht und Instrumentenflug benutzen zu dürfen. 1998-2001: Im Mai 1998 liegt eine Teilgenehmigung für den Sichtflugbetrieb vor, die jedoch wegen eingereichter Klagen zunächst keine Bestandskraft erreicht und 2001 noch mal aufgehoben wurde.2002-2003: Im Mai 2002 wird die Flugplatz Bitburg GmbH gegründet; Ende 2002 wird die Rechtmäßigkeit der Sichtflug-Genehmigung endgültig bestätigt. Ab 2003 wird der Verkehrslandeplatz nach Sichtflugregeln in Betrieb genommen. 2004-2006: Die Geschäftsstelle der GmbH wird in das sanierte Tower-Gebäude verlegt. 2005 muss wegen Rechtsänderungen die Instrumentenflug-Genehmigung noch mal beantragt werden. 20 000 Besucher verfolgen 2005 die Internationale Air-Show auf dem Flugplatz. 2006 zählt der Flugplatz 12 000 Flugbewegungen.2007-2008: Trier steigt aus der GmbH aus, Bitburg übernimmt die Trierer Anteile, die Instrumentenflug-Genehmigung ist für Ende 2007/Anfang 2008 versprochen. Dem SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Diller wurde von der Geschäftsführung der Deutschen Flugsicherung (DFS) versichert, dass die "Arbeit zur Sicherstellung eines Instrumentenflug-Betriebs am Flugplatz Bitburg" Ende 2007 abgeschlossen sei. Leser-Echo: Alles nur Privatvergnügen einiger weniger oder große Chance für alle? Mailen Sie uns Ihre Meinung zum Flugplatz-Projekt an: eifel-echo@volksfreund.de