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Geschichte im Vorübergehen

Geschichte im Vorübergehen

BITBURG. Zur 40. Auflage des Europäischen Folklore-Festivals erinnert eine Ausstellung in Bitburger Geschäften an die unzähligen Gäste, die seitdem aus aller Herren Länder nach Bitburg kamen.

Schon die Premiere war eine beeindruckende Veranstaltung. Inzwischen ist das von Bürgermeister Wilhelm Kreuzberg im Jahr 1965 ins Leben gerufenen Bitburger Grenzlandtreffen als Europäisches Folklore-Festival weit über Europa hinaus bekannt und Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Zur bevorstehenden 40. Auflage präsentiert die Stadtverwaltung Bitburg eine sehenswerte Ausstellung. Werner Krämer, Pressesprecher der Stadt Bitburg, stellt die vom Arbeitskreis Stadtmarketing erarbeitete Konzeption vor. "Neben dem Blick in die Zukunft wollen wir auch die vergangenen vier Jahrzehnte kontinuierlich guter Festival-Entwicklung lebendig erhalten, sind sie doch der Grundstein dessen, auf das wir heute stolz sein können", sagt Krämer. 13 Bitburger Geschäfte hätten sich bereit erklärt, vom 24. Juni bis 16. Juli markante Gegenstände aus der Zeit von 1965 bis heute in ihren Schaufenstern auszustellen. Dazu gehörten vorwiegend Gastgeschenke wie Karten, Bücher, Broschüren, Bilder, Wimpel, Krüge, Gläser und Maskottchen - kurzum alles, was im Laufe von 40 Jahren im Bemühen um völkerverbindende Freundschaft den Weg nach Bitburg gefunden hat und die Entwicklung des Grenzlandtreffens zum Europäischen Folklore-Festival-Festival dokumentiert. Die Ausstellung ist chronologisch nach Jahren gegliedert. Jedes Geschäft zeigt einen Zeitraum von drei Jahren: 1965 bis 1967: Firma Gangolf, Trierer Straße, 1968 bis 1970: Modehaus Wald, Hauptstraße, 1971 bis 1973: Salon Hautmann, Hauptstraße, 1974 bis 1976: Modehaus Messerich, Hauptstraße, 1977 bis 1979: Geschenkehaus Regenbogen, Josef-Niederprüm-Straße, 1980 bis 1982: Die Ecke, Hauptstraße, 1983 bis 1985: Buchhandlung Schiwek, Hauptstraße, 1986 bis 1988: Wäsche- und Miederwaren "Für Sie", Hauptstraße, 1989 bis 1991: Schuhhaus Solchenbach, Hauptstraße, 1992 bis 1994: Männermoden Petry, Hauptstraße, 1995 bis 1997: Braut- und Damenmoden Manns, Trierer Straße, 1998 bis 2000: Kaufhaus Mertes, Hauptstraße, 2001 bis 2003: Hyper Streetwear, Trierer Straße. Auch der Gewerbeverein Bitburg hat einiges in Planung: "Vom 9. bis 12. Juli werden wir auf dem Postvorplatz "Am Spittel" ein interessantes Programm präsentieren", sagt Vorsitzender Herbert Scheider.Eifeltypisches wird auch geboten

In der breiten Palette internationaler Darbietungen von Tanz- und Musikgruppen aus nahezu allen Kontinenten werde auch Eifeltypisches nicht fehlen, verspricht Scheider. Auch werden einheimische Musikanten eine Bühne erhalten. So werden der MV Ringhuscheid, die Büdesheimer Musikanten, der "Eifeljodler" Winfried Krämer aus Pronsfeld, der Original Prümtal "JoHo" und andere auftreten. Zu den Höhepunkten des 40. Folklore- Festivals Bitburg zählt auch ein Frühstück in der City mit dem Trierischen Volksfreund , moderiert von TV -Redakteur Alexander Houben.