Glaube im Alltag

In einem meiner Lieblingslieder heißt es: "Nimm dein Leben selber in die Hand .

.." Das heißt für mich: Gib nicht auf, wenn du am Boden liegst, sondern steh auf, und mach weiter! Manchmal ist es einfach da dieses Gefühl, am Boden zu liegen. Du hast auf nichts mehr Lust. Meinst, du schaffst es nicht. Und dann kommen noch so blöde Kommentare von anderen, die dich noch mehr runterziehen. Dann höre ich im Lied: "Lass das alles hinter dir und nimm dein Leben selber in die Hand. Sei mutig, hab Spaß und lass die anderen reden. Geh deinen eigenen Weg." Es tut mir gut, wenn mir jemand sagt, dass ich so sein darf, wie ich bin. Jemand, der mich nicht drängt, das zu tun, was ich eigentlich nicht will, nur um anderen zu gefallen. Der mir Mut macht, etwas zu wagen, was ich mich bisher nicht getraut habe. Und ich möchte diese Worte oftmals nur von einem hören, - nämlich von Gott. Ihm traue ich zu, mich und meine Gefühle zu kennen - besser als andere, vielleicht sogar besser als ich selber. Wie im Hochseilgarten fühle ich: Da ist ein Seil, das mich sichert und nicht abstürzen lässt. Ihm kann ich vertrauen. Dann spricht er auf einmal selber zu mir. Meint mich. Will, dass ich ihn höre. Und dazu braucht er nichts als dieses eine Lied. Anna-Lena Breuer, Schülerin am St.-Willibrord-Gymnasium absolviert ein Schulpraktikum im Dekanat Bitburg