Golfplatzprozess – milde Strafen für Betrüger

Gerichtsurteil : Golfplatzprozess – milde Strafen für Betrüger

Heute fiel das Urteil gegen sechs Angeklagte, die versucht haben gefälschte 500-Euro-Scheine in (echte) kleine Scheine im Wert von 400 000 Euro zu tauschen. Das Landgericht Trier verurteilte die Gruppe wegen versuchten Betruges und Beihilfe.

Die Strafe fiel relativ milde aus: Zwischen zweieinhalb und zwei Jahren und neun Monaten bekamen drei Angeklagte. Die andere Hälfte wurde nur wegen Beihilfe verurteilt. Die Freiheitsstrafen von einem Jahr und neun beziehungsweise drei Monaten der Täter sind auf Bewährung ausgesetzt.

Der Richter orientierte sich dabei weitestgehend an den milden Strafanträgen der Staatsanwaltschaft.

Schon früh war der Betrugsversuch aufgefallen und das Opfer hatte die Polizei eingeschaltet. Mit Hilfe eines verdeckten Ermittlers und der belgischen Bundespolizei konnten so die sechs Personen im September 2018 festgenommen werden.

Sie hatten versucht, 460 000 Euro in falschen 500-Euro-Scheinen gegen 400 000 Euro in kleinen (echten) Scheinen im Rahmen des Kaufes eines Golfplatzes für eine Million Euro (die ebenfalls als Falschgeld mit im Koffer waren) einzutauschen. Die 60 000 Euro sollten dabei eine Provision sein.

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