Grenzenloser Ferienspaß

LÜNEBACH. Rund 800 Einträge hat der Ferienkatalog "Aktiv 2004" der Verbandsgemeinden (VG) Arzfeld und Prüm. Im Lünebacher Eifelzoo stellten die Kommunen das Programm für Gäste und "Daheimbleiber" vor.

Richtig dick ist er geworden, der gemeinsame Ferienkatalog der Verbandsgemeinden Arzfeld und Prüm. 800 Programmpunkte bis in den Dezember hinein hat Kurt Petisch, Chef der Arzfelder Tourist-Information, gezählt. Und alle dürfen mitmachen - die Feriengäste genau so wie die Eifeler. "Wie gewohnt war das eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Arzfeldern und Prümern", freut sich der Arzfelder VG-Bürgermeister Patrick Schnieder beim Präsentationstermin im Eifel-Zoo Lünebach. Der Katalog biete "eine bewährte Mischung aus Altem und Neuem". Und zwar vor allem, weil die Eifeler Gastgeber erneut viele attraktive "Aktiv"-Posten zusammen gestellt hätten: Brot backen, Planwagen-, Motorrad- und Fahrrad-Touren, Malerei für Kinder, Themen-Wanderungen und noch viele weitere unterhaltsame, lehrreiche und sportliche Angebote. Schnieder vergisst nicht, die Landesgartenschau zu erwähnen: "Die LGS bietet uns auch hier in der Region eine Fülle von Chancen", sagt der Bürgermeister und erwähnt als lokale Projekte in seiner VG unter anderem das Orchidarium, den Alpengarten und die Waxweiler-Route. "Die Gäste, die zu uns kommen, die wollen etwas erleben und etwas tun", ergänzt der Prümer Bürgermeister Aloysius Söhngen. Deshalb sei den Betreibern von Ferienhäusern-, wohnungen, Bauernhöfen und Hotels dafür zu danken, "dass sie den Gast nicht alleine lassen, sondern auf ihn zu gehen und ihm eifeltypische Erlebnisse ermöglichen". Nicht regionaltypisch, aber trotzdem ein tolles Erlebnis sei auch der Eifel-Zoo von Hans Walpott: "Eine unserer Pionier-Attraktionen", rühmt Söhngen. Aber nicht nur deshalb ist die Präsentation beim "Bürgermeister von Neubierbachtal" angesetzt: Immerhin erstreckt sich Walpotts Tierreich passenderweise über die Grenze zwischen den beiden Verbandsgemeinden.Ausflugs-Fahrten bleiben beliebt

Zentrales Angebot der VGen bleiben die Bus-Ausflüge: "Diese Fahrten sind der Kern des Ferienprogramms", sagt Georg Sternitzke, Geschäftsführer der Prümer Tourist-Information. "Es wird von den Touristen einfach erwartet, dass wir im Sommer diese Fahrten anbieten." Die Ziele: Burg Eltz, Luxemburg, Aachen und Monschau sowie das belgische Remouchamps mit seinen Tropfsteinhöhlen und der "längsten unterirdischen Bootsfahrt der Welt". Neu ins Programm aufgenommen wurden Idar-Oberstein und selbstverständlich der Besuch des Nationalparks Eifel, in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohes Venn-Nordeifel. Die Tour nach Trier wurde indessen gestrichen. Nicht, weil es der Moselstadt an Attraktivität fehle: "Die Leute fahren da lieber selber hin", erklärt Söhngen. Luxemburg hingegen sei Ausland, "da trauen sie sich nicht alleine zu fahren, nehmen lieber den Bus und lassen sich führen". Ebenfalls neu ist die Tageswanderung auf den Spuren der "Schönecker Burgmannen". Die biete einen spannenden Einblick in die Geschichte des Ortes, der Eifel und das Leben der "Rittersleut'", sagt Söhngen. Etwas moderner geht es derweil bei "Isleker Art" zur Sache. Das grenzüberschreitende Kulturprogramm im Dreiländer-Eck wurde bei der "Westeifelschau" offiziell auch ins Internet gestellt. Mehr dazu findet man unter www.islekerart.org Letzter Punkt: Aufstellen zum Foto. Wie wär's bei den Kamelen? "Kamele und dazu zwei Bürgermeister", sagt Aloysius Söhngen. "Das ist gut."