Coronavirus Korkenknallen in den Grenzgemeinden

Dasburg/Bollendorf/Echternacherbrück · Von Samstag an wird nicht mehr kontrolliert zwischen Deutschland und Luxemburg. In den Dörfern der Westeifel reagiert man überschwänglich auf die ersehnte Nachricht.

 Szenen von der Grenze: Dasburgs Ortsbürgermeisterin Silke Nelles freut sich über die Öffnung.

Szenen von der Grenze: Dasburgs Ortsbürgermeisterin Silke Nelles freut sich über die Öffnung.

Foto: Fritz-Peter Linden

Grenze offen – am Samstag gehen die regulatorischen Schlagbäume zwischen Deutschland und Luxemburg wieder hoch: „Wir trinken hier gerade eine Flasche Sekt“, sagt Silke Nelles, die Ortsbürgermeisterin von Dasburg und Chefin eines Friseursalons. Sie stößt mit ihren beiden Mitarbeiterinnen an – ein Stein sei ihr vom Herzen gefallen, als Bundesinnenminister Horst Seehofer die Ansage machte. Man habe den Livestream verfolgt – „da war es hier mucksmäuschenstill“. Als dann die erhoffte Ankündigung kam, wurde es ein bisschen lauter – und die Korken knallten. Auch die Bürger seien „megafroh“ darüber. Hier lebt einer vom anderen: „Die kommen zu uns, wir fahren zu ihnen.“