Großeinsatz für Feuerwehren in Üttfeld: Dachstuhl brennt aus, Haus unbewohnbar

Großeinsatz für Feuerwehren in Üttfeld: Dachstuhl brennt aus, Haus unbewohnbar

Ein Feuer hat in der Nacht auf Montag den Dachstuhl des ehemaligen Bahnhofsgebäudes in Üttfeld zerstört. 70 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Arzfeld und aus Prüm verhinderten Schlimmeres. Die beiden Bewohner blieben unverletzt.

Foto: Feuerwehr

Der alte Bahnhof von Üttfeld ist vorerst nicht mehr bewohnbar: Ein Feuer hat in der Nacht auf Montag den Dachstuhl zerstört, die Polizei rechnet mit einem Schaden "im hohen fünfstelligen Bereich". Die beiden Bewohner, die 52 Jahre alte Besitzerin und ein 21-jähriger Mieter, konnten sich unverletzt aus dem Haus befreien.

Gegen 0.20 Uhr, teilt die Polizei mit, sei im Dachgeschoss das Feuer ausgebrochen: Nach Angaben des Mieters hatten sich vermutlich Pizzakartons an einer heißen Herdplatte entzündet. Das Feuer breitete sich dann schnell aus - Spanplatten, die an den Wänden angebracht gewesen seien.
Als kurz darauf die Feuerwehr eintraf, "brannte alles lichterloh", sagt Thomas Zender, der Einsatzleiter und stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Arzfeld.

Insgesamt 70 Wehrleute verhinderten Schlimmeres, im Einsatz waren Kameraden aus Arzfeld, Üttfeld, Eschfeld, Waxweiler und Prüm. Das DRK kümmerte sich unter anderem um die Verpflegung der Wehrleute, die bis 11 Uhr im Einsatz waren.

Die Eigentümerin betreibt am alten Bahnhof eine Hundezucht - ihre Tiere konnten ebenfalls unversehrt befreit werden.
Zurück ins Gebäude kann allerdings niemand mehr: "Das Haus ist erst einmal unbewohnbar," sagt Thomas Zender, "bis sich ein Statiker das angeschaut hat." Von einem schlimmen Unglück spricht auch Andreas Kruppert: Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld war ebenfalls zum Unglücksort geeilt, nachdem er von dem Brand erfahren hatte. "Das Gebäude ist schon ganz stark in Mitleidenschaft gezogen worden."