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Großer Einsatz für eine kleine Kapelle

Großer Einsatz für eine kleine Kapelle

Die Mitglieder des Kapellenvereins Müllenborn haben bei ihrer Versammlung Bilanz aus zehn Jahren Vereinsarbeit gezogen. Für Sanierung, Unterhaltung und Bewirtschaftung wurden in dieser Zeit rund 40 000 Euro investiert.

Gerolstein-Müllenborn. Es ist kein historisches Jubiläum, das der Kapellenverein Müllenborn in diesem Jahre feiern kann. Dennoch: Seit dem Gründungsdatum am 13. April 2004 und einer Mitgliederzahl von damals 25 Personen hat sich in den vergangenen zehn Jahren einiges getan. Bei der Mitgliederversammlung im Gemeindehaus, zu der auch Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz gekommen war, berichtete der Vorsitzende Hermann-Josef Wirp "mit einem gewissen Stolz" über die wesentlichen Aktivitäten und Investitionen.
Gemeinsam mit der Stadt Gerolstein als Eigentümerin der Antonius-Kapelle und des Marienkapellchens wurden die Dacheindeckung sowie der Außen- und Innenanstrich an der Antonius-Kapelle erneuert sowie die Aufgangstreppe generalsaniert. Das Marienkapellchen hat einen neuen Putz erhalten und der Innenanstrich wurde in dieser Zeit mehrmals erneuert.
Morschen Zaun entfernt


Für das laufende Jahr konnte der Vorsitzende darauf hinweisen, dass der morsche Holzzaun am Marienkapellchen durch eine Hainbuchenhecke und eine Drehflügeltür aus Metall ersetzt und die nicht mehr funktionsfähige Kellertür der Antonius-Kapelle durch eine neue ausgetauscht wurde. Die seit Bestehen des Vereins zur Sanierung, Unterhaltung und Bewirtschaftung aufgewendeten Finanzmittel belaufen sich auf rund 40 000 Euro.
Die laufende Unterhaltung und Pflege der zu den beiden Gebäuden gehörenden Grundstücksflächen sind ebenfalls ein nicht unerheblicher Zeit- und Kostenfaktor, der vom Verein getragen wird. Ohne das ehrenamtliche Engagement von Vereinsmitgliedern wäre dieser Aufgabenkatalog nicht erfüllbar, sagt Wirp.
Erfreuliches konnte er von der Mitgliederentwicklung berichten. Aktuell zählt der Verein 83 Mitglieder, von denen 20 außerhalb der Verbandsgemeinde Gerolstein wohnen.
Abschließend stellte der Vorsitzende fest, dass der gute bauliche Zustand auch einen wesentlichen Beitrag zu einem positiven Ortsbild leistet und von daher dem Stadtteil Müllenborn allgemein zugute kommt. Eine Präsentation von großen und kleinen Bildern und Andenken an die erste Kommunion rundete die Mitgliederversammlung ab. red