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Großes Interesse am Rheinland-Pfalz-Tag

Großes Interesse am Rheinland-Pfalz-Tag

Es ist noch über ein Jahr hin, bis der Rheinland-Pfalz-Tag nach Prüm kommt. Doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen für das Landesfest in der Abteistadt auf vollen Touren. Doch bei vielen herrscht noch Unsicherheit darüber, wie sie sich beteiligen können.

Prüm. Ein Tag elektrisiert das Prümer Land: Der Rheinland-Pfalz-Tag wird am Wochenende vom 27. bis 29. Mai 2011 in Prüm stattfinden. Viele Vereine und Gemeinden aus der Abteistadt und der Umgebung haben mittlerweile ihr Interesse bekundet, sich auf dem Landesfest zu präsentieren und sich zu beteiligen - so auch in Bleialf, wo im Gemeinderat jüngst die Frage aufkam, ob man nicht auch einzelne Veranstaltungen dort ausrichten kann. Schließlich wollen alle von dem Wochenende, an dem ganz Rheinland-Pfalz auf die Region schaut, so gut wie möglich profitieren. Das Problem: Gerade bei den Vereinen ist die Unsicherheit groß, wie sie sich wirklich einbringen können.

Demnächst soll es eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Bürger und Vereine geben, bei der Steffen Bungert die wichtigsten Fragen der Bürger und Vereine beantworten soll. Bungert ist bei der Staatskanzlei federführend für die Ausrichtung des Landesfests verantwortlich. Ein Termin für die Info-Veranstaltung steht allerdings noch nicht fest.

"Bei der Staatskanzlei liegt derzeit noch die volle Konzentration auf dem diesjährigen Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt", sagte Prüms Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy beim jüngsten Treffen der Prümer Runde, wo der bevorstehende Rheinland-Pfalz-Tag thematisiert wurde. Sobald dieser vorbei sei - also nach dem 13. Juni - rücke Prüm in den Fokus. In Neustadt kommt auf Prüm noch die Aufgabe zu, einen Wagen für den großen Festumzug zu stellen. Denn traditionell übernimmt die nächste Ausrichterstadt den letzten Wagen des Zuges.

Weinandy und Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, betonen immer wieder, dass der Rheinland-Pfalz-Tag kein Fest der Stadt für das Land ist, sondern die Landesregierung ihr Fest in der Abteistadt ausrichtet. "Wir haben bei der Programmgestaltung nur marginal was zu sagen, es ist ja immer ein ähnlicher Ablauf", sagte Weinandy. "Wir sind nur Ausrichter, das heißt wir stellen unser Wohnzimmer zur Verfügung und sorgen für genügend Betten und Toiletten." Allein das werde "ein Riesenaufwand", sagte Söhngen. Schließlich müsse auch für ausreichend Parkplätze und den öffentlichen Personennahverkehr gesorgt werden. In Prüm selbst wird es zahlreiche Bühnen geben, eine davon wird auch eine kommunale Bühne sein. "Da haben wir das Sagen, und da können wir uns präsentieren", sagt Weinandy.