Gutachterin stuft Angeklagten als sehr gefährlich ein

Gutachterin stuft Angeklagten als sehr gefährlich ein

Im Prozess gegen den wegen 48-fachen Missbrauchs angeklagten 50-jährigen Eifeler (der TV berichtete) vor dem Trierer Landgericht hat die Gutachterin dem Angeklagten gestern eine sehr hohe Gefährlichkeit attestiert.

Trier. Ein 50-jähriger Mann aus der Eifel soll sich in mindestens 48 Fällen zwischen 2005 und 2009 an seinen drei Stiefsöhnen (heute 15, zwölf und zehn Jahre alt) vergangen haben. Damals lebte er mit der Mutter der Opfer zusammen in einer Wohnung.
Außerdem soll es noch zwei weitere Opfer geben, die den Angeklagten belasten.
Gestern hat eine Sachverständige vor dem Trierer Landgericht ihr abschließendes Gutachten vorgelegt. Laut Corinna Kraus, Medienreferentin des Landgerichts, attestierte die Gutachterin dem Angeklagten eine sehr hohe Gefährlichkeit.
Die Verteidigung stellte daraufhin den Antrag, ein neues Gutachten anfertigen zu lassen. Ob dem Antrag stattgegeben wird, entscheidet sich beim nächsten Verhandlungstermin am 19. März. Das Gutachten könnte ausschlaggebend dafür sein, ob der Angeklagte nach Verbüßung einer Haftstrafe in Sicherungsverwahrung genommen wird. sn

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