Kommentar : Halbherzige Verkehrswende

Die Eifel ist für Bahnreisende derzeit nur eine Durchgangsstation. Das liegt vor allem daran, dass große Orte nicht mehr angebunden sind. Warum es nicht möglich sein soll, etwa den Bahnhof in Bitburg wieder in Betrieb zu nehmen, obwohl die Gleise noch liegen, erschließt sich nicht.

Und auch andere sinnvolle Knotenpunkte, etwa in Prüm oder Speicher, könnten mit den Milliarden aus Berlin erschlossen werden. Doch offenbar fehlt es dafür immer noch am politischen Willen. Die in Zeiten des drastischer zutage tretenden Klimawandels dringend nötige Verkehrswende geht der Staat weiter nur halbherzig an. Insbesondere das Land bleibt abgehängt, und abhängig vom schmutzigen Individualverkehr.

c.altmayer@volksfreund.de