Handel mit Betäubungsmitteln: Landgericht verurteilt zwei Männer

Handel mit Betäubungsmitteln: Landgericht verurteilt zwei Männer

Das Landgericht Trier hat am Mittwoch zwei Männer aus dem Raum Bitburg des Drogenhandels für schuldig befunden und zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten sowie zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt. Die jungen Männer hatten Betäubungsmittel über die holländische Grenze schmuggeln wollen.

Ein Kilogramm Amphetamin und 100 Gramm Marihuana hatten die Angeklagten im Rucksack versteckt und versuchten in einem Taxi die Grenze überqueren. In Deutschland wollten sie die Drogen gewinnbringend weiterverkaufen. Ihre Reise endete jedoch bei einer Zollkontrolle: Hier wurden die beiden 28- und 30-Jährigen festgenommen.

Fündig wurde die Polizei später auch in der Wohnung des 28-jährigen: Dort fanden sie 116 Ecstasy-Pillen, kleinere Mengen Amphetamin, LSD und eine Cannabispflanze. Der Mann soll auch Marihuanasamen gekauft haben, um Pflanzen zu züchten.

In der Wohnung des 30-jährigen Angeklagten fand die Polizei zwei Cannabispflanzen und 15 Gramm getrocknete Marihuanapflanzenteile.

Das Urteil

Das Gericht verurteilte den 28-Jährigen wegen bewaffneten Sicherverschaffens von Betäubungsmitteln in Tateinheit mit Beihilfe zum Handeltreiben sowie des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der 30 Jahre alte Mann wurde wegen Erwerbs und Anbaus von zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.