Harmonie über Distanz

PRÜM. (js) Das Turmblasen ist alljährlich ein ganz besonderes Ereignis, das am Vorabend des ersten Adventssonntages in Prüms "guter Stube", dem Hahnplatz, stattfindet und viele Menschen fasziniert.

Erst der Gottesdienst, dann die gefühlvolle Einstimmung: Vor der hell erleuchteten Salvator-Basilika warteten die Besucher gespannt auf das Spiel, das sich in diesem Jahr zum 31. Mal jährte. Die Akteure des Musikvereins Prüm hatten sich wohl vorbereitet - das Zusammenspiel gelang auch über die weite Distanz von der Volksbank bis zum Goldenen Stern und schließlich zum Basilikaturm. Von der Thematik her stand in diesem Jahr Maria, die Gottesmutter, im Mittelpunkt. Ihr zur Ehre und zur Erbauung der vielen Besucher erklangen Engelsgrüße, ein "Glaubensbekenntnis" ("Wer glaubt, ist nie allein"), ein Ave und eine marianische Volksweise.Viel Beifall für hohen Musikgenuss

Nach dem traditionellen Abschluss - viermaliger Andachtsjodler - klatschten alle Gäste Beifall und zollten den Musikern Respekt. Im Herzen war man um eine Botschaft reicher - das zählte vor allem für die, denen das Wort Gottes am Herzen liegt. Aber auch der hohe Musikgenuss und das stimmungsvolle Erlebnis waren das Kommen wert.

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