HAUSHALT

Zu unserem Bericht "Fast wäre der Haushalt 2017 gefloppt" (TV vom 17. Dezember) schreibt dieser Leser:

Vor Jahren war alles Feuer und Flamme für den parteilosen Bürgermeister-Kanditaten Joachim Kandels. Doch kaum ist er im Amt, wechselt er in die Partei der CDU. Das ist schon ein Unding. Und wenn den Bürgern der Stadt mit Steuern gedroht wird, die die Stadt aus ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Bürger sowieso tragen muss, ist das unverschämt. Darauf hinzuweisen, dass der Betrag, mit dem die Stadt ein Traditionsfest unterstützt, eine freiwillige Leistung ist, ist nicht notwendig. Mündige Bürger wussten schon immer, dass dieser Betrag dank ihrer Steuern bezahlt wird. Das Geld, das so investiert wird, bekommt die Stadt aber durch Mehreinnahmen durch Tourismus wieder locker zurück. Wenn aber durch bereits gebaute und derzeit geplante Bauprojekte, die sich die wenigsten Bürger wünschen, für die Stadt immens hohe Ausgaben entstehen, sollte man dies dem Bürger mitteilen. Hier geht es schließlich um Geld, das dringend auch für anständige Schultoiletten, Turnhallen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen gebraucht wird. Darauf müssen wir Bürger aber wegen der großen Bauprojekte weiter verzichten. Der Auflistung bliebe noch viel hinzuzufügen, woran Bürgermeister und Stadtrat beteiligt waren und sind. Schadensabwendung vom Bürger sieht anders aus. Das Feuer und die Flammen sind schon lange erloschen. Übriggeblieben ist ein riesiger Haufen Asche, der teuer entsorgt werden muss. Bodo Schröder, Bitburg