Heute schon an morgen denken

Heute schon an morgen denken

Mit einer Sonderschau möchte der Energieversorger RWE Rhein-Ruhr zwei Wochen lang unter dem Motto "Heute schon an Morgen denken" über das Leben und Wohnen im Alter informieren. Auftakt der Veranstaltung in der Kreissparkasse Bitburg ist am morgigen Samstag.

Bitburg. (uhe) Mit seinen 65 Jahren gehört auch Landrat Roger Graef zur Zielgruppe. "Heute schon an morgen denken - das tun wir natürlich immer", scherzt der Verwaltungschef, der hofft, "dass viele Menschen kommen und mit uns in einen Dialog treten". Als Gesprächsgrundlage dienen soll dabei die Frage nach der Wohn- und Lebensqualität im Alter. "Heute schon an morgen denken" ist deshalb nicht nur ein Grundsatz der Kreisverwaltung, sondern auch das Motto einer Sonderschau des Energieversorgers RWE Rhein Ruhr, die morgen von der rheinland-pfälzischen Familien- und Gesundheitsministerin Malu Dreyer in der Bitburger Kreissparkasse eröffnet wird.

Zwei Wochen lang, vom 28. Februar bis zum 13. März, soll im Rahmen dieser Veranstaltung über Themen informiert werden, die für Menschen im zunehmenden Alter eine immer größere Rolle spielen: barrierefreies Bauen und Wohnen, Energiesparmöglichkeiten, Tagespflege, betreutes Wohnen, medizinische Versorgung oder aber soziales Ehrenamt von und für Senioren.

Darüber hinaus werden an fünf Tagen (am Eröffnungssamstag sowie jeweils dienstags und donnerstags) Ansprechpartner vor Ort sein, um abwechselnd über die jeweiligen Themen zu beraten. Unabhängig davon kann die multimediale Ausstellung aber während Sparkassen-Öffnungszeiten jederzeit besucht werden.

"Wichtig war für uns, auch die Kommunen an einen Tisch zu bekommen", sagt RWE-Kommunalbetreuer Michael Arens, aber auch regionale Dienstleister.

Deshalb sind unter den Referenten auch Vertreter sozialer Einrichtungen wie beispielsweise DRK, Caritas oder Familienbildungsstätte, aber auch Gesundheitsexperten, Architekten, psychologische und pädagogische Fachkräfte sowie ein Sicherheitsberater der Polizei.

"Auch unsere Kunden sind in 20 Jahren größtenteils über 60 Jahre alt", begründet RWE-Vertriebsleiter Manfred Klasen das Engagement seines Unternehmens. "Wir hatten die Zielgruppe schon länger im Fokus, aber bisher noch kein Werkzeug dafür", fügt Klasen hinzu.

Und aufgrund des mittlerweile harten Wettbewerbs werde es immer wichtiger, sich nach den Bedürfnissen der Kunden zu orientieren.

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