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Hier geht's bald rund

Niederweis. Die Brücke über die B 257 bei Niederweis ist bereits im vergangenen Jahr saniert worden. Derzeit laufen die Arbeiten an der damit verbundenen Anschlussstelle. Bis Mitte des Jahres soll dort ein kreuzungsfreier Knotenpunkt entstehen. Uwe Hentschel

Niederweis. Es ist der erste von insgesamt vier kreuzungsfreien Anschlüssen, die entlang der B 257 zwischen Bitburg und Irrel geplant sind. Und dass dabei ausgerechnet mit dem Knotenpunkt bei Niederweis begonnen wurde, liegt daran, dass die dort bereits vorhandene Brücke über die Bundesstraße ohnehin saniert werden musste. Der Überbau wurde deshalb im vergangenen Jahr komplett erneuert und zudem noch auf einer Seite rund 50 Zentimeter höhergelegt, um darunter eine ausreichende Durchfahrtshöhe zu erreichen.
Im Vorfeld dieser Brückensanierung wurden deshalb parallel zur Fahrbahn zwei Rampen angelegt, über die dann während der Bauarbeiten der Verkehr geleitet wurde. Inzwischen sind die Brückenarbeiten abgeschlossen. Der Verkehr fließt wieder unter dem Bauwerk durch. Die beiden Rampen sind jedoch geblieben und sollen nun nach Fertigstellung der noch laufenden Arbeiten als Auf- und Abfahrt des neuen Anschlusses bei Niederweis dienen.
Autofahrer, die in Richtung Irrel unterwegs sind, können dann künftig dort nach Niederweis abbiegen oder aber von Niederweis aus auf die Bundesstraße in Richtung Irrel auffahren, ohne dabei die Gegenspur kreuzen zu müssen.
Der bisherige Kreuzungsbereich, der etwas südlich von der Brücke liegt, dient dann nur noch dem Verkehr in Richtung Bitburg. Nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität wird der alte Anschluss so geändert, dass auch dort ein Kreuzen der Fahrbahn nicht mehr möglich sein wird. Zudem ist dort noch eine Auffahrspur (Beschleunigungsstreifen) in Richtung Bitburg geplant.
Mehr als 1,1 Millionen Euro werden in das Projekt investiert, das bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein soll. In den kommenden Jahren sollen dann die übrigen Knotenpunkte zwischen Irrel und Bitburg entschärft werden. So soll auch der Nachbarort Alsdorf wieder einen eigenen Zugang zur Bundesstraße bekommen.
Mit dem Bau der Wolsfelder Ortsumgehung war der dortige Anschluss nämlich entfernt und im Gegenzug dazu ein neuer Knotenpunkt zwischen Alsdorf und Wolsfeld angelegt worden. Dieser Anschluss soll nun wiederum komplett verschwinden.
Geplant ist zudem, den Anschluss Wolsfeld-Nord so umzubauen, dass auch dort zukünftig ein Linksabbiegen mit Überqueren der Gegenspur nicht mehr möglich ist. Ein weiterer kreuzungsfreier Knotenpunkt ist auch bei Niederstedem und Messerich geplant. Die dort vorhandenen Anbindungen sollen durch einen gemeinsamen Anschluss in Höhe des Gewerbegebiets Messerich ersetzt werden.