Hilfe für die ersten Wochen nach der Geburt

Bitburg · Der 172. wellcome-Standort ist in der Katholischen Familienbildungsstätte Bitburg eröffnet worden. Durch das Programm sollen Familien beim Übergang von der Geburt in den Alltag unterstützt werden.

 Ein starkes Team stärkt Eltern den Rücken: Mit dem Programm wellcome finden Väter und Mütter ab sofort eine Anlaufstelle, die Unterstützung bietet. Koordiniert wird das Hilfsangebot von der Katholischen Familienbildungsstätte. TV-Foto: Sabrina Tietze

Ein starkes Team stärkt Eltern den Rücken: Mit dem Programm wellcome finden Väter und Mütter ab sofort eine Anlaufstelle, die Unterstützung bietet. Koordiniert wird das Hilfsangebot von der Katholischen Familienbildungsstätte. TV-Foto: Sabrina Tietze

Bitburg. In der Katholischen Familienbildungsstätte Bitburg gibt es ab sofort einen neuen wellcome-Standort. Dieses Programm leistet Unterstützung für Familien nach der Geburt eines Kindes. Denn praktische Hilfe ist heute seltener geworden, weil Großeltern, Geschwister und Bekannte häufig über das ganze Land verteilt leben.
Ehrenamtliche Mitarbeiter können die Familie entlasten und eine Lücke in der psychosozialen Versorgung schließen. Das Programm, das 2002 in Hamburg entwickelt wurde und an den Start ging, hat sich schnell verbreitet. Es gibt bundesweit bereits 172 Standorte, in Rheinland-Pfalz sieben.
"Dass das Programm so schnell so gut angenommen wurde, hängt damit zusammen, dass die Menschen Nachbarschaft vermissen und es gleichzeitig Leute gibt, die Lust haben, sich zu engagieren. Das trägt zum Erfolg des Programms bei", sagt Rose Volz-Schmidt, die Geschäftsführerin der wellcome gGmbH.
Einen guten Start hat das Programm auch in Bitburg, erste Interessierte und Ehrenamtliche haben sich bereits gemeldet. Durch die Koordination bei der Katholischen Familienbildungsstätte werden die Fachlichkeit der Hauptamtlichen und das Engagement der Ehrenamtlichen verbunden.
"Es wäre schön, wenn sich das Sich-helfen-Lassen mehr verbreiten würde", sagt Birgitta Brixius-Stapf, Referatsleiterin Familienbildung im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz. Die Hilfe werde gebraucht und das Netzwerk werde immer enger. tie

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