Hilfstransport: Verein Eifellicht bringt Güter nach Polen

Eifellicht bringt Güter nach Polen : Gut gepackt, gut angekommen

Der Verein Eifellicht hat seinen 31. Hilfstransport absolviert. Diesmal gingend die Spenden nach Polen.

Seit 28 Jahren engagieren sich Ehrenamtler im Verein „Eifellicht“. Die Mitglieder haben kürzlich ihren 31. Hilfsgütertransport, diesmal nach Polen, reibungslos abgeschlossen. Auf dem Betriebsgelände der Spedition Klasen in Gerolstein hatten sich wieder viele Bürger eingefunden, um das Team mit Alfred Cornesse, Michel Bleses, Heinz Sohns, Gottfried Wawers, Herbert Hermes, Manfred Böttcher, Anton Klasen und Mirka Kowalski zu verabschieden.

Um 19 Uhr 15 machten sich die Helfer mit zwei voll beladenen 40-Tonnen-LKW und einem Begleitfahrzeug auf die Reise. Die Hilfsgüter bestehen diesmal aus 42 gebrauchten Pflegebetten, zwei Pflege-Badewannen, 18 Nachtschränken, Matratzen, Möbelteilen, etwa 100 Kartons mit Bekleidung, Bettwäsche und weiteren kleineren Gütern.

Nach 1180 Kilometern erreichte die Mannschaft den Zielort Wierzchucino in der Region Krokowa an der Danziger Bucht. Ein großes Begrüßungskomitee erwartete dort bereits die „Eifellichter“. Beim Entladen waren wieder die örtlichen Feuerwehrleute behilflich. Übernommen wurden die Hilfsgüter von sieben verschiedenen Institutionen: einem Krankenhaus, Seniorenheimen, einem Kinderheim, einem Waisenhaus, einem Nonnenkloster und einer Sozialstation.

Einige dieser Einrichtungen wirden von den Eifelern auch besucht: In einem Seniorenheim, einem Kinderheim in Ktanino und einem Waisenhaus in Krokowa konnten sich die Mitfahrer davon überzeugen, dass die überbrachten Hilfsgüter dringend benötigt werden.

Das verfügbare Geld wird zur Anschaffung des Notwendigsten (überwiegend medizinische Geräte und Medikamente) verwendet. Enige Bedürftige wurden von Eifellicht finanziell unterstützt: eine an Krebs erkrankte 23-jährige Frau für die Anschaffung einer Beinprothese, ein 17-jähriger Junge  – er leidet unter einer seltenen Blutkrankheit – bei der Beschaffung von teuren Spezial-Medikamenten, sowie eine Pflegefamilie.

Zum Abschluss wurde wieder für den Verein, für alle Spender und Gönner eine Dank-Messe gehalten. Müde, aber glücklich über die erfolgreiche Aktion, traf die Mannschaft bald wieder in der Heimat ein.

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