HINTERGRUND

So gehen Sie auf Nummer sicher "Viele Menschen gehen sorglos mit ihren Geldbörsen um. Taschendiebe suchen ihre meist weiblichen Opfer dort, wo ihnen viele Menschen Deckung und Schutz bieten: in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Haltestellen, an Bahnhöfen, in Kaufhäusern und Supermärkten oder bei Massenveranstaltungen wie Weihnachtsmärkten", warnt Arnold Reuter.

Der Polizeihauptkommissar leitet das Trierer Vorbeugungskommissariat. Hier seine Tipps: Vorsicht im Gedränge! Häufig rempeln Täter ihre Opfer an, oder eine Tätergruppe nimmt ihr Opfer in die Mitte, um dann unter Körperkontakt unbemerkt die Geldbörse zu stehlen. Der Stadtplan-Trick: Vorsicht, wenn Ihnen jemand einen Stadtplan unter die Nase hält und nach dem Weg fragt. Es könnte ein Ablenkungsmanöver sein. Der Geldwechsel-Trick: Bittet ein Fremder Sie, Münzen zu wechseln, achten Sie auf die Geldscheine in ihrem Portemonnaie. Flinke Finger können diese leicht aus der Börse ziehen. Nehmen Sie nur eine Handtasche mit, und tragen Sie diese eingeklemmt unter dem Arm. Wichtige Sachen stets am Körper und verteilt in den Innentaschen tragen. Der gute alte Brustbeutel tut gute Dienste. Niemals die Handtasche oder Geldbörse für Täter leicht erreichbar auf Theken oder in Einkaufswagen legen. Wehren Sie sich bei Raubdelikten nur dann, wenn Sie sich körperlich überlegen fühlen und Erfolgsaussicht besteht. Immer nur so viel Bargeld mitnehmen, wie für aktuelle Besorgungen benötigt wird. Heben Sie bei der Bank oder am Automaten Geld ab, achten Sie darauf, dass niemand sieht, wie viel sie einstecken. Bargeld nie offen zählen.