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Hochkarätiges zum Auftakt

Hochkarätiges zum Auftakt

Das Festival "Bach und die Reformation" beginnt am Samstag.

Bitburg (red) Gleich zum Auftakt des Festivals mit dem Titel "Bach und die Reformation" haben die Initiatoren Hochkarätiges zu bieten: Am Samstag, 30. September, 19 Uhr, präsentieren Keiko Hattori und das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung des Dirigenten Georg Mais Klassik vom Feinsten. Auf dem Programm im Haus Beda stehen Werke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy, den bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte, die sich dem Thema Luther und Reformation zugewandt haben.

Solistin des Abends ist eine Frau, die bereits als Wunderkind gefeiert wurde: Keiko Hattori, 1979 in Japan geboren, erhielt mit drei Jahren den ersten Klavierunterricht. Bereits mit fünf Jahren trat sie erstmals öffentlich auf, besuchte zunächst von 1995 bis 1998 das Musikgymnasium der Staatlichen Universität der Künste Tokio und begann dann ein Studium am Mozarteum in Salzburg. Sie gewann bereits zahlreiche renommierte internationale Wettbewerbspreise, unter anderem beim Internationalen Klavierwettbewerb Köln, beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf und bei der Internationalen Telekom Beethoven Competition for Piano in Bonn. Ihre Soloabende, Kammermusikauftritte und Konzerte mit Orchester führten sie bereits in bedeutende Konzertsäle in Europa und Japan. Außerdem ist sie Gast bei vielen internationalen Festivals und Konzertreihen wie unter anderem dem Internationalen Beethovenfest Bonn, dem Internationalen Bodenseefestival und dem Ruhr-Klavierfestival. Die in Österreich lebende Künstlerin gehört also zu den Besten ihres Fachs.
An ihrer Seite im Haus Beda steht das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung des Dirigenten Georg Mais - "ein Künstler, dessen hohe Musikalität die Musiker wie das Publikum gleichermaßen beglückt". So sagte es einst Geiger Jehudi Menuhin, mit dem Georg Mais künstlerisch eng verbunden war.
Neben Johann Sebastian Bachs Klavierkonzerten d-Moll, BWV 1052, und E-Dur, BWV 1053, erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys Sinfonie Nummer 12 in g-Moll für Streicher. Und auch ein Werk des berühmtesten Bachsohns Carl Philipp Emanuel wird aufgeführt: die Sinfonie für Streicher Nummer 4 in A-Dur. Träger des Festivals "Bach und die Reformation" sind die Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft, das Kulturamt des Eifelkreises Bitburg Prüm und der Kultursommer Rheinland-Pfalz.Extra: WEITERE KONZERTE


Dienstag, 3. Oktober, 17 Uhr, Schloss Malberg: Leipziger Streichquartett spielt unter anderem Bachs "Die Kunst der Fuge", erster Teil. Freitag, 6. Oktober, 19 Uhr, Saal der Kreissparkasse Bitburg: "500 Jahre Reformation" - Festvortrag von Jürgen Hardeck, Staatsminister. Der Pianist Sergei Markin umrahmt den Vortrag. Sonntag, 8. Oktober, 18 Uhr, Katholische Kirche St. Johannes, Waxweiler: Der Philharmonische Kammerchor Lemberg singt die Luther-Choräle. Georg Mais schildert einen Traum, in dem sich Bach und Luther im Himmel begegnen. Karten im Vorverkauf in der Städtischen Bibliothek der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung, Telefon 06561 9645-13, unter www.ticket-regional.de und an der Abendkasse.