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"Hochleistungsmotor" tritt zurück

"Hochleistungsmotor" tritt zurück

Nach 22 Jahren ist Schluss für Rainmund Geilenkirchen. Der beliebte Rektor der Graf-Salentin-Schule wurde mit einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Jünkerath. "Mädchen dürfen weinen, Indianer aber nicht. Ich bin zutiefst berührt und hatte vor der heutigen Feierstunde Angst. Es ist schön, dass ich zu meinen Lebzeiten die Lobesworte hören konnte, denn die Pflicht hat mir stets Freude bereitet", sagte Rektor Raimund Geilenkirchen und dankte den zahlreichen Gratulanten bei seiner Verabschiedung als Rektor der Graf-Salentin-Schule. Seit ein Schüler beim Geländelauf zu ihm sagte, "Herr Rektor, sie sind nicht mehr der Schnellste und werden alt", sei der Entschluss, zu gehen, in ihm gereift. Nun war der Tag gekommen und Konrektor Johann Thielen sprach angesichts von so vielen Gästen aus Politik, Verwaltung, Institutionen und Kooperationspartnern von einem denkwürdigen Tag. Auch die 88-jährige Mutter Cäcilia, Ehefrau Irmgard, Sohn Guido und Tochter Miriam mit den Enkelkindern Hanna und Mika waren bei der Verabschiedung zugegen.Regierungsschuldirektor Herbert Klein betonte bei seiner Laudatio die gute Kooperation: "Raimund, du kannst stolz auf deine Graf-Salentin-Schule sein, du throntest hier oben wie ein Fürst." Der Regierungsdirektor umriss den Lebenslauf des scheidenden Rektors, der 1986 die Stelle als Schulleiter an der GHS Jünkerath übernommen hatte. Geilenkirchen habe Ideen gefördert und Entscheidungen stets offen diskutiert. Entscheidungen stets offen diskutiert

Verbandsgemeinde-Bürgermeister Werner Arenz unterstrich, dass der scheidende Rektor ein profilierter Lehrer war, und verglich ihn mit einem Hochleistungsmotor, der die Themen nach vorne trieb. Schülersprecherin Rimma Romma sprach von "einem coolen Rektor", den sie vermissen werde.Umrahmt wurde die Feierstunde von zahlreichen musikalischen Darbietungen der Schüler.