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Hochwasser und Müllabfuhr: Vom Umgang mit Gebührenzahlern

Kommentar zur Mülltonnenrechnung für Flutgeschädigte : Satzungsgemäß

Erst einmal einen wirklich so gemeinten Dank: an die, wie der A.R.T. schreibt, zwölf Mitarbeiter, die an einem Samstag freiwillig Behälter an Behälter-Bedürftige aushändigten und technisch für die Nutzung vorbereiteten.

Das war gut, das war nötig, das half.

Freilich: Sie reihen sich damit ein unter die Tausenden, die in den vergangenen Wochen jede Menge freiwilliger Einsätze bei Flutgeschädigten fuhren. Und die damit noch lange nicht fertig sind.

Weitere gute Nachrichten: Der A.R.T. macht mit der Rechnung für die Ersatztonnen-Anlieferung alles richtig. Jedenfalls genau so, wie es in seiner Satzung steht, topkorrekt, da gibt es nichts zu rütteln. Und, ganz klar: Niemand freut sich über empörte und freche Post aus Gebührenzahlerkreisen, beim A.R.T. ist man da einiges gewohnt. Aber die Nerven sind auf allen Seiten angespannt nach der Katastrophe.

Und danke an Michael Billen, neben der Freude darüber, dass er wieder da ist. Er hat auf unsere Anfrage so reagiert, wie man das von ihm kennt. Und wird etwas rausholen für die Flutgeschädigten, die konsterniert auf solche Rechnungen reagieren.

Denn der AR.T. hat zwar, wir rufen es noch einmal hinaus in die Welt, satzungsgemäß gehandelt, da konnten die Fluten so hoch sein, wie wie sie wollten.

Ob er aber auch situationsangemessen handelt, sei dahingestellt. Vielleicht kann man da noch was machen. Freiwillig. f.linden@volksfreund.de