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Hochwasser, wie es die Eifel noch nicht kannte, VERWANDELT ORTE IN FLUSSLANDSCHAFTEN

Hochwasser, wie es die Eifel noch nicht kannte, VERWANDELT ORTE IN FLUSSLANDSCHAFTEN

Völlig überraschend: Kniehoch stand Anfang Juni das Wasser in Lasel. Es hatte stark geregnet.

Auch einige Unwetter hatte es gegeben. Aber das, was dann auf einmal sich die Nims von Schönecken gen Lasel runterdrückte, war nicht abzusehen gewesen. Das Wasser der Nims stieg so schnell an, dass die beiden Orte geflutet wurden. Etliche Keller liefen voll, auf den Straßen ging nichts mehr. Für die Feuerwehren im Eifelkreis war es ein Großeinsatz. Weit mehr als 100 Wehrleute pumpten das Wasser von den Straßen und aus den Kellern und begannen, mit Sandsäcken auch Bitburgs Stadtteil Stahl zu sichern. Ende des Monats kam es dann infolge von Starkregen auch in weiteren Orten wie Bettingen und Mettendorf zu solchen Hochwasserschäden. Auch in der Vulkaneifel wütete das Unwetter: Plötzliche Starkregenfälle haben selbst unscheinbare Bächlein in reißende Flüsse verwandelt, zahlreiche Keller und Häuser überflutet und viele Menschen vor große Probleme gestellt - wie hier der Berlinger Bach. Vielerorts liefen die Wassermassen aber auch über Straßen und Wiesen in die Häuser und zerstörten Hab und Gut. Hunderte Feuerwehrleute waren über mehrere Tage beinahe pausenlos im Einsatz und versuchten nach Kräften, zu retten, was ging. Mancherorts verhinderten sie Schlimmeres wie Ölunfälle. In den Griff kriegen konnten aber auch sie die plötzlichen Wassermassen nicht. (scho/mh)/TV-Fotos (2): Archiv/Mario Hübner, KLAUS KIMMLING