Hoffen auf Zuwachs

Nachdem in den vergangenen Jahren im Altortsbereich von Bickendorf schon diverse Bauarbeiten durchgeführt wurden, steht nun ein neues Gemeindehaus ganz oben auf der Wunschliste.

In diesem Jahr werden in der Gemeinde Bickendorf keine größeren Projekte und Arbeiten in Angriff genommen.TV-Foto: Matthias Knechtges

Bickendorf. In der TV-Ortsserie stellen wir heute die Projekte, Wünsche und Ziele der Gemeinde Bickendorf vor. Bickendorf liegt im Nordwesten der VG Bitburg-Land und zählt knapp über 500 Einwohner.Projekte, die dieses Jahr anstehen:Nachdem in den letzten fünf Jahren im gesamten Altortsbereich verschiedene größere Vorhaben umgesetzt wurden, nimmt man in der Gemeinde in diesem Jahr laut Bürgermeister Josef Biewer keine weiteren Projekte in Angriff. Stattdessen will man die erwähnten Baumaßnahmen in diesem Jahr so weit wie möglich finanziell abwickeln. Neben den neuen Schmutz- und Oberflächenwasserkanälen, die im gesamten Altortsbereich neu gebaut wurden, erfolgte der Ausbau aller Ortsstraßen, inklusive Straßenbeleuchtung und - wo es möglich und nötig war - auch der Ausbau der Gehwege.Wunsch-Projekte, die dieses Jahr nicht angegangen werden können:Schon seit einiger Zeit wünscht man sich in Bickendorf ein neues Vereins- und Gemeindehaus. "Seit der Schließung des Gasthauses sind die Gemeinde und die örtlichen Vereine auf das Raumangebot des in der Schulturnhalle befindlichen Gemeinderaumes und den Schulungsraum der freiwilligen Feuerwehr angewiesen", spricht der Bürgermeister die aktuelle Situation an und fügt hinzu: "Diese Räumlichkeiten sind für größere Veranstaltungen nicht geeignet."Wünsche für die Zukunft:Josef Biewer wünscht sich für seine Gemeinde, dass die etwa 30 voll erschlossenen Baugrundstücke, die sich im Ort befinden, zum Teil von jungen Familien baulich genutzt werden, damit auch die örtliche Kindertagesstätte und die Grundschule einen Zuwachs verzeichnen können."Weiterhin ist es wünschenswert, wenn die Finanzausstattung der Kommunen verbessert werden könnte. Dies hätte auch die Senkung der von den Ortsgemeinden zu tragenden Kreis- und Verbandsgemeindeumlagen zur Folge", sagt Josef Biewer.