IHRE MEINUNG

Zur Debatte um den Innenstadtring und den Leserbrief "Bitte nicht schönreden" (TV vom 1. März) schreibt diese Leserin:

Nun müssen Baustellenfahrzeuge und Baumarbeiten herhalten, um den Innenstadtring schlecht zureden. Der von der Verfasserin beschriebene Umweg war unnötig, da sie den Kreisel nicht benutzt hat, um wieder zum Ring zu fahren. Außerdem hätte sie auch an der Volksbank vorbei wieder hoch zum Innenstadtring fahren können. Die beschriebenen außergewöhnlichen Ereignisse hätten auch beim Ampelbetrieb zu Störungen des Verkehrs geführt. Diese Bürgerin hat sich sicher auch schon mal über einen zentrumsnahen Parkplatz gefreut, das erwähnt sie aber nicht. Ich komme selbst auch von Norden in die Stadt, da ich in Rittersdorf wohne. Nach zugegeben anfänglicher Skepsis kann ich dem Ring inzwischen viel Positives abgewinnen. Man muss sich nur trauen und auch die neuen Wege kennenlernen, die mit dem Innenstadtring entstanden sind. Frühere Einbahnstraßen sind wieder in beide Richtungen befahrbar und ermöglichen somit auch kurze Wege. Ich kaufe sehr gerne in Bitburg ein, da es nicht an Parkplätzen mangelt. Die Wege zu den Geschäften sind sehr kurz. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Ring werden leider nicht von allen Verkehrsteilnehmern eingehalten, so gilt meine besondere Vorsicht dem Abbiegen von der Neuerburger Straße in die Rautenbergstraße, da Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Brauerei kommen, oft zu schnell sind. Bei der Fertigstellung des Rings werden sicher noch zusätzliche Maßnahmen getroffen, die in der Erprobungsphase erkannt wurden. Ich wünsche mir den Erhalt des Innenstadtrings und bin überzeugt, dass die Einkaufsstadt Bitburg nach dessen Fertigstellung an Attraktivität gewinnt. Karin Parry, Rittersdorf