Im Einsatz für Schmidtheims Zukunft

Friedel Krumpen, Elmar Spicker und Richard Wolf aus Schmidtheim setzen sich mit einer Interessengemeinschft für ihren Heimatort ein. Besonderes Augenmerk legen die Gründer einer Intessengemeinschaft auf die Zukunft des Schmidtheimer Bahnhofs.

Schmidtheim. (red) Im April fragten sich Friedel Krumpen, Elmar Spicker und Richard Wolf aus Schmidtheim (Gemeinde Dahlem, Kreis Euskrichen), was ihren Heimatort so lebenswert macht. Die Herren entschieden, zum Erhalt und der Entwicklung des Ortes eine Interessengemeinschaft (IG) zu gründen. "Bürgerlicher Einsatz soll wieder mehr in den Vordergrund gestellt werden", erklärt Krumpen die Idee. Dadurch soll dem Ort "ein gewisser Schub gegeben werden".

So schwebt den drei Gründern vor, mit Bürgern aus dem Ort Arbeitskreise zu gründen, in denen Ideen für die Zukunft Schmidtheims entwickelt werden. Diese Vorschläge würde die Interessengemeinschaft an die Gemeinde Dahlem weiterreichen.

Eines der Objekte, das sie ins Auge gefasst haben, ist der Schmidtheimer Bahnhof. "Da muss unbedingt was passieren", sagt Richard Wolf. Denn der Zustand des Gebäudes verschlechtere sich immer weiter und trage bei Reisenden nicht zum positiven Image des Ortes bei. "Wir wollen nicht, dass daraus ein Schandfleck entsteht", ergänzt Elmar Spicker.

Genau hier soll die IG ansetzen und Vorschläge erarbeiten. So regen die drei Gründer an, den Bahnhof zukünftig für Versammlungszwecke zu nutzen. Zudem befinden sich im Bahnhofsgebäude zwei Wohnungen, die vermietet werden könnten. Denn mit einem funktionierenden Bahnhof bliebe auch die Attraktivität des Ortes erhalten. Oberstes Ziel soll sein, einen Dorfentwicklungsplan zu erstellen, durch den der Ort auch Fördermittel beziehen könnte.

Auch Dahlems Bürgermeister Reinhold Müller freut sich darüber. "Die Gemeinde Dahlem ist personell nicht so gut ausgestattet, daher ist bürgerschaftliches Engagement unbedingt erforderlich", erklärt Richard Wolf. Dadurch entlaste man auch die Gemeindeverwaltung.